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KategoriePressemitteilung

Sachstand beim Schützenpanzer Puma

Die im Laufe der VJTFVery High Readiness Joint Task Force -Ausbildung am Schießübungszentrum im Dezember 2022 ausgefallenen 18 Schützenpanzer Puma wurden zu Instandsetzungseinrichtungen an die Standorte Pfreimd, Regen sowie Unterlüß verlegt. Dort fanden Gesamtbefundungen durch Personal der Industrie und der Bundeswehr statt. Insgesamt ergibt sich ein differenziertes Bild überwiegend kleinerer und mittlerer, aber auch einzelner schwerwiegenderer Schäden.

Die Industrie hat die Mängel an allen Schützenpanzern bis auf einen abstellen können. Es sind nun weitere Untersuchungen notwendig, sie betreffen Hochwertteile sowie einen Brandschaden.

Grundsätzlich ist der Puma ein leistungsfähiger Schützenpanzer und verfügt über die Fähigkeit, der Truppe im Gefecht Wirkungsüberlegenheit zu verschaffen. Für ein kriegstaugliches System muss der Puma allerdings robust und zuverlässig sein. Derzeit kann das System nur in einem eng verzahnten System aus Truppe, Heeresinstandsetzungslogistik, Projektleitung und Industrie betrieben werden.

Um das weitere Vorgehen zur Verbesserung in der Nutzung festzulegen, wird das BMVgBundesministerium der Verteidigung zeitnah zu einem Spitzengespräch unter Beteiligung der Industrie, der Truppe und der Beschaffungsorganisation einladen. 

Aktuell werden 150 Puma des 1. Loses auf den verbesserten Konstruktionsstand „S1“ gebracht. Zusätzlich wird das technisch-logistische Konzept der Truppe weiter ausgestaltet. Die Wirksamkeit der Maßnahmen sind Voraussetzung für die Auslösung weiterer Nachrüstoptionen oder die Beauftragung des 2. Loses. 

Den Beitrag für die NATONorth Atlantic Treaty Organization-Speerspitze VJTFVery High Readiness Joint Task Force Land wird Deutschland mit Schützenpanzern vom Typ Marder gewährleisten. Teil des dazu gehörenden deutschen Gefechtsverbandes sind zwei Panzergrenadierkompanien mit insgesamt 28 Schützenpanzern. 

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