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KategoriePressemitteilung

Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Einklang mit dem Auftrag der Streitkräfte

Nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz fördern Innovationen, schonen Ressourcen und steigern die Effizienz. Die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie und das Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit sind dabei für das Bundesministerium der Verteidigung die zentralen Leitlinien für die ressortspezifische Umsetzung.

Für unseren gesamten Geschäftsbereich ist die Schaffung von Frieden und Sicherheit der bedeutsamste Betrag zur nachhaltigen Entwicklung. Ein grundlegendes Ziel, das die Agenda 2030 explizit aufgreift und dem wir uns mit der Erfüllung unseres Kernauftrages widmen.

Die jüngst veröffentlichte Nachhaltigkeits- und Klimaschutzstrategie zeigt darüber hinaus die vielfältigen Möglichkeiten nachhaltigen Handelns in der Bundeswehrverwaltung, aber auch in den Streitkräften auf. Neben Handlungsfeldern in den Bereichen Mobilität, Infrastruktur, Beschaffung sowie Natur- und Umweltschutz werden auch Themen wie Gesundheit, Verpflegung oder Digitalisierung betrachtet. In allen Bereichen wollen wir unseren Beitrag leisten und ausbauen, um die ambitionierten Ziele zu erreichen.

Unsere Aktivitäten beschränken sich nicht nur auf den systematischen Blick in die Zukunft. Auch in den vergangenen Jahren haben wir bereits viel erreicht: Neben der deutlichen Reduzierung der Treibhausgasemissionen der Bundeswehrliegenschaften, wird der Einsatz von Photovoltaikanlagen ebenso fortlaufend ausgebaut wie die Nutzung alternativer Antriebe in der Alltagsmobilität. Aktuell ist beispielsweise ein umfangreicher Ausbau der E-Ladeinfrastruktur um 3.000 Ladepunkte in Planung. Bis 2023 sollen weitere 18.000 Ladepunkte in Liegenschaften der Bundeswehr folgen.

Darüber hinaus verknüpfen wir die Erfüllung unseres Kernauftrags wo immer möglich mit dem Klimaschutz und der Nachhaltigkeit. So sind mehr als 50 Prozent unserer Übungsflächen sogenannte „Natura-2000-Schutzgebiete“ und bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten einen besonders schützenswerten Rückzugsraum. Mit der Vereinbarung der zivilen Mitnutzung des Marinearsenals in Rostock-Warnemünde für den Bau von Konverterplattformen konnten wir jüngst einen weiteren wichtigen Beitrag zur Energiewende aktiv unterstützen.

Verteidigungsminister Pistorius betont: 
„Die Förderung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist für uns auch wichtig im Hinblick auf unsere Liegenschaften, Übungsplätze und die Verwaltung, aber auch für die Streitkräfte. Mit unseren beiden Dienstsitzen in Berlin und Bonn erreichen wir bereits in diesem Jahr Klimaneutralität. Damit nehmen wir eine Vorreiterrolle ein, auf die ich stolz bin. Klar ist aber auch: Angesichts der aktuellen Sicherheitslage dürfen wir den Auftrag und die Einsatzbereitschaft unserer Truppe aber nicht gefährden.“

Klar bleibt: Es gibt noch viel zu tun und unsere Potenziale können noch besser genutzt werden. Diese zu identifizieren und dabei die finanziellen, materiellen, zeitlichen und personellen Ressourcen so einzusetzen, dass die größtmögliche Wirkung erzielt wird, ist das Ziel unserer Strategie.

Die Nachhaltigkeits- und Klimaschutzstrategie für den Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung finden Sie unter: 
https://www.bmvg.de/de/mediathek/nachhaltigkeits-und-klimaschutzstrategie-5712718

Einen weiteren Überblick geben zudem die Nachhaltigkeitsberichte des Bundesministeriums der Verteidigung und der Bundeswehr. Sie sind abrufbar unter: 
https://www.bmvg.de/de/themen/nachhaltigkeit

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