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KategoriePressemitteilung

Ausfälle Schützenpanzer PUMA – Beitrag für NATONorth Atlantic Treaty Organization-Speerspitze bleibt unberührt

Während der Ausbildung im Schießübungszentrum des Heeres in der vergangenen Woche kam es zu unerwartet hohem Ausfall am neuen Waffensystem Schützenpanzer PUMA bei herausfordernden taktischen und klimatischen Übungsbedingungen. 

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht dazu:

„Die neuerlichen Ausfälle des Schützenpanzers PUMA sind ein herber Rückschlag. 
Ich habe bis Ende nächster Woche eine Analyse durch beteiligte Stellen des BMVgBundesministerium der Verteidigung und der Bundeswehr, der Heeresinstandsetzungslogistik GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung sowie der Industrie beauftragt. Das Projekt PUMA steht an einer entscheidenden Wegmarke und das habe ich allen Beteiligten unmissverständlich klar gemacht.

Bevor sich das Fahrzeug nicht als stabil erweist, wird es kein 2. Los geben. Die Kritik aus dem Parlament ist vollkommen berechtigt. Unsere Truppe muss sich darauf verlassen können, dass Waffensysteme auch im Gefecht robust und standfest sind. Und die NATONorth Atlantic Treaty Organization kann sich weiter auf unsere Pflichterfüllung bei der VJTFVery High Readiness Joint Task Force verlassen. Wir haben den Schützenpanzer MARDER bereits bei den Vorbereitungen eingeplant und das hat sich als klug erwiesen.“

Hintergrund:

Das Deutsche Heer, das Bundesamt für Ausrüstung der Bundeswehr, die Heeresinstandsetzungslogistik und die beteiligten Industrieunternehmen führen seit Freitag eine umfangreiche Bestandsaufnahme und Fehleranalyse durch. Ziel ist es, die Einsatzbereitschaft des Schützenpanzers so schnell wie möglich wieder herzustellen. Die Panzer befinden sich aktuell auf dem Rücktransport.

Die Truppenteile der VJTFVery High Readiness Joint Task Force 2023 haben höchste Priorität und deshalb die besondere Aufmerksamkeit der gesamten Leitung des Hauses. Der deutsche Beitrag für die NATONorth Atlantic Treaty Organization-Speerspitze im Rahmen der VJTFVery High Readiness Joint Task Force 2023 bleibt von diesen technischen Herausforderungen aber in jedem Fall unberührt. Im Zuge der Einsatzvorbereitung wurden bereits Kampfeinheiten der Panzergrenadiere mit dem Schützenpanzer MARDER ausgebildet, die nun die PUMA-Einheiten ersetzen.

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