Menschen am Tisch
© Universität der Bundeswehr München/Claus Schunk
KategorieCybersicherheit

Zweite Innovationstagung Cyber/ITInformationstechnik: Smarte Ideen prämiert

Gruppenfoto

Die Sieger der Innovationstagung Cyber/ITInformationstechnik, eingerahmt von der leitenden Direktorin des Forschungsinstituts CODE und dem Stellvertreter des Inspekteurs CIRCyber- und Informationsraum.

© Universität der Bundeswehr München/Claus Schunk

„Wir suchen innovative Digitalisierungsideen!“ – Mit diesem öffentlichen Teilnahmeaufruf (Call for Papers) hat sich die ministerielle Abteilung Cyber und Informationstechnik in Zusammenarbeit mit dem ressorteigenen Forschungsinstitut „Cyber Defence und Smart Data“ (FI CODEForschungsinstitut Cyber Defence und Smart Data) an die Cyber-Community gewandt und zur Einreichung von Beiträgen für ihre diesjährige Innovationstagung aufgerufen.

Viele sind dieser Aufforderung gefolgt, so dass insgesamt 42 eingereichte Ideenkonzepte aus Industrie und Forschung durch eine eigens eingesetzte Jury gesichtet und bewertet werden konnten. Maßgebliche Bewertungskriterien waren der Innovationsgrad der Idee sowie die Relevanz und der Mehrwert für die Bundeswehr.

Drei Preisträger ausgezeichnet

Am 10. Juli war es dann soweit: Die jährliche Innovationstagung Cyber/ITInformationstechnik der ministeriellen Abteilung Cyber und Informationstechnik (CITCyber- und Informationstechnik) wurde an der Universität der Bundeswehr München eröffnet. Die zwölf durch die Jury ausgewählten Ideenkonzepte erhielten ihre Chance für eine Live-Präsentation – und erstmalig auch auf eine mit einem Preisgeld verbundene Prämierung.

Unsichtbare Daten

Menschen im Tagungssaal

Hochrangige Vertreter aus nationalen und internationalen Institutionen untermauern mit ihrem Besuch bei der Jahrestagung CODE die Etablierung des Cyber-Cluster an der Universität der Bundeswehr München.

© Universität der Bundeswehr München/Claus Schunk

Der erste Preis (dotiert mit 15.000 Euro) ging letztlich an Kai Rehnelt (SECLOUS GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung), der unter dem Titel „Non-Visible-Data Technologie - Daten werden nur für die bestimmungsgemäße Nutzung sichtbar“ ein neuartiges Schutzverfahren für Daten vorschlägt, indem Daten(inhalte) „unsichtbar“ gemacht und nur für die bestimmungsgemäßen Anwender bzw. Anwendung sichtbar und verarbeitungsfähig gemacht werden.

KIKünstliche Intelligenz identifiziert missbräuchlich genutzte Daten

Der zweite Preis (dotiert mit 10.000 Euro) ging an Jan Heinbücher (secadm GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung/ CRAG M ,Cyber Reservistenarbeitsgemeinschaft München) mit dem Ideenvorschlag „Effektiver Einsatz von KIKünstliche Intelligenz-Methoden in der Abwehr von Cyber-Angriffen durch UEBA (User/ Entity Behaviour Analytics) und Automatisierung“. Hierbei soll unter Einsatz von KIKünstliche Intelligenz-Technologien die (automatisierte) Identifikation von missbräuchlich genutzten Identitäten wesentlich verbessert werden. Kerngedanke ist, dass missbrauchte Identitäten im Rahmen ihrer „Übernahme“ durch den Angreifer plötzlich und subtil ihre Absichten und damit auch ihr Verhalten verändern. Dieses soll automatisiert erkannt werden.

KIKünstliche Intelligenz automatisierte Erfassungsprozesse von Vektordaten

Soldaten am Tisch

Aufmerksame Zuhörer der französischen Streitkräfte.

© Universität der Bundeswehr München/Claus Schunk

Der dritte Preis (dotiert mit 5.000 Euro) ging an Iris Wieser (IABG mbHmit beschränkter Haftung), die mit der Einreichung „Automatisierung des Erfassungsprozesses von topographischen Vektordaten mit freiverfügbaren Geodaten und KIKünstliche Intelligenz“ die Jury zu überzeugen vermochte. Bei dieser Idee soll mithilfe von KIKünstliche Intelligenz-Technologien die bislang rein manuell durchgeführte Erfassung von Vektordaten aus Fernerkundungsdaten (die als Grundlage für hochgenaue Karten notwendig ist) automatisiert und somit effizienter werden. Die weiteren neun Live-Präsentationen wurden mit jeweils 1.000 Euro prämiert.

Die jährliche Innovationstagung Cyber/ITInformationstechnik ist eingebettet in die Jahrestagung des FI CODEForschungsinstitut Cyber Defence und Smart Data, zu der am 10. und 11. Juli 2019 rund 500 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Militär und Industrie in der Universität der Bundeswehr München zusammengekommen sind. Unter dem Motto „CODE goes EUEuropäische Union“ lag in diesem Jahr der Schwerpunkt der Diskussionen auf Cyber Defence in der Europäischen Union.

Mehr zum Thema

Inhalte teilen via

Anfang Footer Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und (anonymisierten) personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der eigenverantwortlichen statistischen Analyse/Messung, der Einbindung sozialer Medien sowie der IT-Sicherheit. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet (Details siehe Datenschutzerklärung Punkt 4.c). Bei der Einbindung von sozialen Medien und interaktiver Elemente werden Daten auch durch die Anbieter (z.B. google) außerhalb des Rechtsraums der Europäischen Union gespeichert, dadurch kann trotz sorgfältiger Auswahl kein dem europäischen Datenschutzniveau gleichwertiges Schutzniveau sichergestellt werden. Sämtliche Einwilligungen sind freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und können jederzeit über den Link „Datenschutzeinstellungen anpassen“ in der Fußzeile unten widerrufen oder individuell eingestellt werden.

  • Logo Bundesministerium der Verteidigung

    Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

    Detaillierte Informationen zum Datenschutz finden Sie unter Datenschutzerklärung