Munition auf einer Camouflagedecke
© Bundeswehr/Dana Kazda

Zur Bedeutung von PSSM

Die Vermittlung von PSSM (physische Sicherheit und Verwaltung von Munitionslagerbeständen) ist laut dem Bonner Internationalen Konversionszentrum (BICC) „entscheidend, um die Streuung von Kleinwaffen und die Gefahr von unkontrollierten Explosionen umherliegender Munition zu minimieren“. Häufig fehle es vor allem in von Krisen gebeutelten Staaten an der nötigen Infrastruktur, um diese Sicherheit herzustellen. Dies gelte es vor allem für „weite Teilen des afrikanischen Kontinents“. 

Es fehlt an Ausbildern

Zwei Soldaten heben eine Tasche voll Gewehhre aus einer Holzkiste

Vernichtung von illegalen Kleinwaffen in Südafrika.

© EPA/STR

Ein Problem, das die PSSM erschwert, ist das Fehlen der Koordinierung von Maßnahmen“, beklagt das BICC. „Zurzeit gibt es kein Zentrum, das international ein Minimum an Qualifizierungsstandards festlegt, um die PSSM-Ausbilder zu zertifizieren.“ Der internationalen Zusammenarbeit kommt gerade bei der Kleinwaffenkontrolle entscheidende Bedeutung zu. Dies geschieht beispielsweise in der Multinational Small Arms and Ammunition Group (MSAG), in der Vertreter der Verifikationsorganisationen verschiedener Staaten zusammenarbeiten.

Teil der Ertüchtigungsinitiative

Auch die Zusammenarbeit in und mit regionalen Organisationen wie  die Afrikanische Union (AU) in Addis Abeba, das afrikanische Regionalzentrum für Kleinwaffen in Nairobi,  das Präsidial-Komitee für SALW in Abuja, Nigeria oder in Europa die OSZE ist wesentlich für Fortschritte bei der Kleinwaffenkontrolle. Kleinwaffenprojekte sind auch Teil der Ertüchtigungsinitiative der Bundesregierung.

von Tom Goeller

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