Auschwitz: Ort des Grauens, Ort der Begegnung
Auschwitz wurde vor 75 Jahren befreit. Die Bundeswehr hält die Erinnerung an den Massenmord der Nationalsozialisten bis heute lebendig.
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Der Schriftzug #WeRemember zur gleichnamigen Gedenkaktion des Jüdischen Weltkongresses wird derzeit auf die Fassade des Berliner Bendlerblocks projiziert.
Die internationale Kampagne #WeRemember des Jüdischen Weltkongresses richtet sich gegen Antisemitismus, Völkermord, Hass und Fremdenfeindlichkeit. Die Kampagne trägt zur Aufklärung über den Holocaust bei und mündet im Holocaust-Gedenktag am 27. Januar. Dieser Tag gemahnt an die über sechs Millionen Juden und die vielen anderen Opfer, die während der nationalsozialistischen Herrschaft ermordet wurden.
Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Häftlinge des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, des größten Vernichtungslagers des NSNationalsozialismus-Regimes. „Auschwitz“ wurde das Symbol für den von Deutschen begangenen Massenmord. Der militärische Widerstand gegen das NSNationalsozialismus-Regime jedoch ist eine Traditionslinie der Bundeswehr als Armee einer rechtsstaatlichen Demokratie.
von Florian Manthey