Raketenwerfer Mars II schießt Rakete ab
© Bundeswehr / Torsten Kraatz
KategorieRüstung

Raketen für die VJTFVery High Readiness Joint Task Force 2023

Für die VJTFVery High Readiness Joint Task Force 2023 werden 900 Lenkraketen gekauft. Der Haushaltsausschuss hat dafür rund 150 Millionen Euro freigegeben.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute 148 Millionen Euro für den Kauf von 900 Lenkraketen „Guided Multiple Launch Rocket System“ (GMLRSGuided Multiple Launch Rocket System) mit Unitary-Gefechtskopf vorgesehen. Bis 2022 sollen die Raketen geliefert werden und für die VJTFVery High Readiness Joint Task Force 2023 zur Verfügung stehen. Die Lieferung ergänzt eine Beschaffung aus dem Jahre 2017, die in diesem Jahr ausgeliefert wird.

Mit den GPSGlobal Positioning System-gelenkten GMLRSGuided Multiple Launch Rocket System werden vor allem Punkt- und Einzelziele in Entfernungen zwischen fünfzehn und 75 Kilometern bekämpft. Hochpräzise und bei allen Wetterlagen können dabei kollaterale Schäden vermieden werden. Der Unitary-Gefechtskopf dringt dabei in das Ziel ein und explodiert anschließend. Auch gegen Flächenziele kann die Rakete eingesetzt werden. Die Lenkraketen werden regelmäßig untersucht, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Bis zu 25 Jahre lang können die Artillerie-Raketen genutzt werden.

Die Beschaffung der GMLRSGuided Multiple Launch Rocket System mit Unitary-Gefechtskopf ist eine sogenannte 25-Millionen-Vorlagen des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVgBundesministerium der Verteidigung). Diese Vorhaben mit einem Finanzvolumen von mindestens 25 Millionen Euro bedürfen der gesonderten Zustimmung Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Sämtliche dieser Projekte sind bereits im Bundeshaushalt vorgemerkt und beschlossen.

von Alexander Schröder

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