Zwei Schützenpanzer Puma auf Übungsplatz
© Bundeswehr/Marco Dorow
KategorieRüstung

Feuerkraft bis Vernetzung: Schützenpanzer Puma wird verbessert

Für insgesamt rund 730 Millionen Euro wird der Schützenpanzer Puma kräftig verbessert. Die VJTFVery High Readiness Joint Task Force 2023 erhält dadurch einen großen Fähigkeitszuwachs. Vernetzung von Fahrzeug und Besatzung erhöht Kampfkraft.

Für Investitionen in die Panzergrenadiertruppe und den Schützenpanzer Puma hat heute der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages insgesamt mehr als 700 Millionen Euro freigegeben. Damit soll der Puma rund vier Jahre nach seiner Einführung umfangreiche Verbesserungen erfahren und eine Vernetzung zwischen Fahrzeug und Besatzung vorangetrieben werden. Eine höhere Kampfkraft und mehr Fähigkeiten von Puma und Panzergrenadier für die VJTFVery High Readiness Joint Task Force 2023 sind die Folge.

Bessere Sicht

Wer besser sieht, zielt besser und trifft eher. Daher erhalten die Schützenpanzer Puma auch für die Fahrzeugwanne Verbesserungen. Es werden zusätzliche Kamerasysteme am Fahrzeug installiert und die Systeme werden farbfähig. Insgesamt wird der Sichtbereich vergrößert. Das gilt auch unter taktischen Bedingungen, wenn die Luken geschlossen sind. Nicht nur die Mobilität des Fahrzeuges erhöht sich. Auch die aufgesessenen Panzergrenadiere haben so die Umgebung und mögliche Gegner besser im Blick. Denn der Nahbereich des Fahrzeuges kann dann vollständig beobachtet werden.

Vernetzung bringt Mehrwert

Der Wirkungsverbund zwischen dem Schützenpanzer Puma und den Panzergrenadieren als abgesessener Schützentrupp wird mit dem erweiterten System „Infanterist der Zukunft“ (IdZ-ES) hergestellt. Erstmalig erhalten Besatzung und der abgesessene Trupp ein gleiches, umfassendes und aktuelles Lagebild. Auch der Austausch großer Datenmengen ist möglich. Diese Vernetzung ermöglicht schnelleres Handeln, erhöht den Schutz und die Mobilität. Ein entscheidender Vorteil im Einsatz. Sowohl die Komponenten IdZ-ES als auch der Puma erhalten dafür Verbesserungen.

Höhere Feuerkraft

In den Puma wird die Waffenanlage „Mehrrollenfähiges Leichtes Lenkflugkörpersystem“ eingerüstet. Hard- und Softwarekomponenten des Infanteristen der Zukunft werden angepasst und ein einheitliches Führungsinformationssystem etabliert. Moderne Funkgeräte runden das Upgrade ab. Insgesamt werden so zunächst 41 Schützenpanzer Puma und zehn sogenannte Zugsysteme des IdZ-ES frühzeitig aufgewertet. Für die in der VJTFVery High Readiness Joint Task Force 2023 eingesetzten Panzergrenadiere mit ihren Pumas bedeutet das eine deutliche qualitative Verbesserung ihrer Fähigkeiten.

von Alexander Schröder

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