Von der Leyen spricht mit Soldaten
© Bundeswehr/Waldemar Zorn
KategorieFriedenssicherung

Rückhalt aus der Heimat

Von der Leyen am Rednerpult

Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen spricht zu den Soldatinnen und Soldaten der 1. Panzerdivision.

© Bundeswehr/Waldemar Zorn

Die 1. Panzerdivision der Bundeswehr geht wieder in den Einsatz. Zum Abschied wurden die Soldaten in den Landtag Niedersachsen eingeladen – auch die Verteidigungsministerin kam nach Hannover. 

Die 1. Panzerdivision der Bundeswehr ist mit einem Empfang im Leineschloss Hannover in den Einsatz verabschiedet worden. Rund 135 Soldatinnen und Soldaten um den Divisionskommandeur Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart waren der Einladung des Niedersächsischen Landtags gefolgt.

Anerkennung für die Soldaten

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Rede der Ministerin

Rede der Bundesministerin der Verteidigung Ursula von der Leyen anlässlich der Verabschiedung von Angehörigen der 1. Panzerdivision in den Einsatz am 24. Mai 2019 in Hannover.

„Wenn Sie mit einem parlamentarischen Auftrag im Ausland ihren Dienst tun, dann sind auch wir Ihnen zu besonderem Dank verpflichtet“, sagte Landtagspräsidentin Gabriele Andretta. „Wir wollen Ihnen unseren Respekt bekunden und uns bei allen bedanken, die in den Einsatz gehen.“ Auch den Familien der Soldaten wolle der Landtag danken, sagte Andretta.

Alle Fraktionen des Landtags nahmen an dem Festakt im Plenarsaal teil. Doch nicht nur Landespolitiker nutzten die Gelegenheit, um den Soldaten ihre Unterstützung zu versichern: Auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen kam am Freitag nach Hannover, um sie zu verabschieden. Die Veranstaltung sei ein Zeichen der Anerkennung für die Leistungen der Soldaten, sagte die Ministerin. „Bleiben sie behütet und kommen sie gesund wieder zurück“, gab sie den Frauen und Männern mit auf den Weg.

Es geht nach Afghanistan und in den Irak

Soldaten im Plenarsaal

Soldaten und Soldatinnen der 1. Panzerdivision zusammen im Plenarsaal des Niedersächsischen Landtag

© Bundeswehr/Waldemar Zorn

Weitere Redner waren der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und Generalmajor von Sandrart. Letzterer bedankte sich im Namen aller Soldaten der Panzerdivision für die Unterstützung. „Mit Ihrer Einladung demonstrieren Sie in vornehmster Weise die gelebte Realität unseres Staates mit uns, Ihren Bürgern in Uniform“, sagte der Generalmajor. „Vielen Dank für den Rückhalt, den wir heute erfahren.“

Das musikalische Rahmenprogramm wurde vom Blechbläser-Ensemble des Luftwaffenmusikkorps Münster bestritten. Am Ende des Festakts wurde gemeinsam die Nationalhymne gesungen. Anschließend ging es gemeinsam zum Empfang in die Portikushalle des Landtags. „Wir genießen die Wertschätzung“, hieß es aus dem Kreis der Soldaten.

Die Panzerdivision geht mit bis zu 970 Soldaten nach Afghanistan, um als Leitdivision der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Mission Resolute Support ihren Teil zum Friedensprozess im zentralasiatischen Krisenstaat beizutragen. Eine zweite Abordnung geht mit 80 Soldaten auf Ausbildungsmission in den Irak, kommendes Jahr soll das Kontingent auf bis zu 170 Soldaten aufgestockt werden.

Abschied im Landtag hat in Niedersachsen Tradition

Ein zivil gekleideter Mann sowie eine zivil gekleidete Frau übergeben Fahne an Soldaten

Niedersächsischer Ministerpräsident Stephan Weil und Präsidentin des Niedersächsischen Landtages, Dr. Gabriele Andretta, übergeben gemeinsam die Landesfahne von Niedersachsen an den Kommandeur der 1. Panzerdivision Generalmajor von Sandrart.

© Bundeswehr/Waldemar Zorn

Die Verabschiedung der Panzerdivision durch die gewählten Volksvertreter Niedersachsens ist Tradition. Politiker aller Parteien wünschen seit 2002 alles Gute, wenn die Soldaten in den Auslandseinsatz gehen – und begrüßen die Uniformierten nach ihrer Rückkehr auch wieder in der Heimat.

Der Festakt am Freitag war die mittlerweile achte offizielle Verabschiedung der Panzerdivision durch den Landtag Niedersachsens. Die Landeshauptstadt Hannover war bis Ende 2015 der Sitz der Panzerdivision. Dann zog der Stab der etwa 21.000 Soldaten starken Einheit in die Henning-von-Tresckow-Kaserne nach Oldenburg um. Die Soldaten der 1. Panzerdivision sind heute auf Dienststellen in sieben Bundesländern und zwei niederländischen Provinzen verteilt.

„Nec aspera terrent“

Das Motto der 1. Panzerdivision lautet „Nec aspera terrent“ – „Auch Schwierigkeiten schrecken uns nicht.“ Dass dem tatsächlich so ist, werden die Soldaten der ältesten und größten Heeresdivision der Bundeswehr in den kommenden Monaten erneut unter Beweis stellen.

von Timo Kather

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