Brauksiepe wird von Soldaten begrüßt
© Bundeswehr/Mario Leinen
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Parlamentarischer Staatssekretär zu Gast in Lebach

Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe war am Dienstag, dem 20. Dezember, zu Besuch im Standort Lebach. Der Kommandeur der Luftlandebrigade 1, Brigadegeneral Dirk Faust, empfing den Gast aus Berlin mit dem Kommandeur des Landeskommandos Saarland, Oberst Klaus Peter Schirra, in der Graf-Haeseler-Kaserne in Lebach, um ihm den Standort Lebach, die Luftlandeaufklärungskompanie 260 und Fernmeldekompanie Eurokorps  vorzustellen.

Breites Spektrum am Standort

Brauksiepe im Gespräch mit Soldaten

Rundgang durch den Standort Lebach.

© Bundeswehr/Mario Leinen

„Die Kaserne hier in Lebach ist sehr interessant, da sich neben der Luftlandeaufklärungskompanie 260, die zur Luftlandebrigade 1 gehört, auch die Fernmeldekompanie des Eurocorps, sowie ein HILHeeresinstandsetzungslogistik-Stützpunkt und ein Sanitätszentrum befinden“, erklärt General Faust. Neben dem Thema Standort ging der Kommandeur der Luftlandebrigade 1 in seiner Begrüßung auch auf die bereits begonnenen Einsatzverpflichtungen seiner Brigade ein. „In vier verschiedenen Einsatzländern, genauer in fünf verschiedenen Einsatzmissionen, erfüllen in Hochzeiten bis zu 500 Soldaten meiner Brigade die Einsatzmissionen. Mali bildet hier den Schwerpunkt mit bis zu 400 Soldaten pro Halbjahr. Zusätzlich erfüllen wir im Rahmen der nationalen Krisenvorsorge weiterhin den Auftrag Militärische Evakuierungsoperationen“, so General Faust.

Besondere Einheiten

Nach der Begrüßung trugen die beiden Kompaniechefs Herrn Staatsekretär Brauksiepe vor. „Wir sind hier im Standort Lebach mehr als zufrieden mit der Infrastruktur und den Möglichkeiten die uns diese Kaserne bietet. Im nächsten Jahr bekommen wir zwei neue Schießübungsplätze. Das steigert die Effizienz unserer Ausbildung und spart viel Zeit“, so Hauptmann Michael Pfeifer, Kompanieführer der Luftlandeaufklärungskompanie 260. „Die Gliederung der Luftlandeaufklärungskompanie ist besonders. Nur zweimal gibt es diese im deutschen Heer. Im Standort Seedorf und hier in Lebach.

Besondere Fähigkeiten

Soldat erklärt Brauksiepe etwas

Ein Soldat der Luftlandeaufklärungskompanie 260 erklärt die Bodenkontrollstation der Luftgestützten-Unbemannten-Nahaufklärungs-Ausstattung, kurz LUNALuftgestützte, Unbemannte Nahaufklärungsausstattung.

© Bundeswehr/Mario Leinen

In der Kompanie bilden wir alle Fähigkeiten ab und können in genau dieser Konstellation zusammen in den Einsatz nach Mali verlegen. Andere Verbände müssen hierzu extra aus mehreren Einheiten eine Einsatzgliederung einnehmen. Die Soldaten der beiden Luftlandeaufklärungskompanien hingegen sind aus den Übungen- und Ausbildungsvorhaben bereits aufeinander eingestimmt und kennen sich sehr gut“, so der stellvertretende Kommandeur der Luftlandebrigade 1, Oberst Aslak Heisner, über die Einzigartigkeit seiner Luftlandeaufklärer. 

Offene Gespräche

Danach wird die Delegation durch einen der bundeswehrfreundlichsten Standorte Deutschlands geführt und kann sich selbst ein Bild über die hervorragende Infrastruktur machen.

 „Im Vergleich zu den anderen  Kasernen meiner Brigade, hier ist besonders der Standort Zweibrücken zu nennen, ist die Infrastruktur der Graf-Haeseler Kaserne hervorragend. Die größte Herausforderung haben wir beim Fallschirmjägerregiment 26 in Zweibrücken. Hier läuft die umfassende Sanierung nur schleppend“, so General Faust. Nach dem Kasernenrundgang nahm sich der Staatssekretär Zeit für Gespräche mit Soldaten am Standort.  

von Aline Audörsch

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