Sieger, Zorn und Richter geben sich die Hand
© Bundeswehr/Ricarda Schönbrodt
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Neue Zielvereinbarung zur Inneren Führung

Ende März übergab General Eberhard Zorn die Dienstgeschäfte des Beauftragten des Generalinspekteurs für Erziehung und Ausbildung von Brigadegeneral Wolfgang Richter an Oberst i.G.im Generalstabsdienst Robert Sieger. Eine unmittelbar zuvor in Koblenz geschlossene Zielvereinbarung dient der Stärkung der Inneren Führung.

Truppe auf der Spur

Richter und Zorn bei militärischem Gruß

Übergabe am Zentrum Innere Führung.

© Bundeswehr / Dittrich

Brigadegeneral Richter habe seit Amtsübernahme 2015 mit unermüdlichem Engagement sämtliche Einsatzorte besucht, viele Truppenbesuche durchgeführt und dabei in etlichen Gesprächen mit Soldatinnen und Soldaten Erkenntnisse gewonnen, die für die Arbeit des Generalinspekteurs sehr wertvoll gewesen seien. In seiner Doppelfunktion als Beauftragter und als stellvertretender Kommandeur des Zentrums Innere Führung habe Brigadegeneral Richter sein Wissen unmittelbar in die Weiterentwicklung der Inneren Führung eingebracht.

Weiterentwicklung der Inneren Führung

Soldaten im Gelände

Innere Führung

Die Innere Führung dient der Bundeswehr als maßgebliche „Philosophie“. Sie vermittelt die Werte des Grundgesetzes und dient jedem Soldaten als Grundlage für ein verantwortliches Handeln.

„Beim Wandel vom Lehrgangshaus zum Fähigkeitshaus hat das Zentrum Innere Führung viel erreicht“, so General Zorn. Gerade wurde beispielsweise das 1.000ste Spitzenkräftecoaching durchgeführt, welches Zorn auch selbst auf seinem Weg zum höchsten militärischen Dienstgrad durchlaufen hat. General Zorn hob die Bedeutung der Lehrgänge und die Beiträge der Inneren Sozialen Lage hervor, die wie der Beauftragte selbst als Sensor fungieren und stets ein Ohr an den Befindlichkeiten der Truppe haben. Die politische und historische Bildung mit ihrer Vermittlung von Werten und beispielsweise der Legitimation von Einsätzen ist besonders in der heutigen Zeit eine wichtige Aufgabe. All dies seien Beiträge für gute Führung in der Bundeswehr.

Beiträge zur Stärkung der Einsatzbereitschaft

Nicht nur auf den neuen Beauftragten des Generalinspekteurs für Erziehung und Ausbildung, sondern auch auf das Zentrum warten eine Reihe bedeutender Aufgaben. Im Fokus steht die zentrale Frage nach einer auf die Belange der Truppe zugeschnittenen Produktpalette mit einem wesentlichen Ziel: die Grundsätze der Inneren Führung sollen aktuell, modern und innovativ insbesondere an die Führungskräfte der Bundeswehr vermittelt werden.

Zudrop unterzeichnet Zielvereinbarung, daneben Laubenthal

Generalmajor Reinhardt Zudrop und Generalleutnant Laubenthal unterschreiben die Zielvereinbarung.

© Bundeswehr/Ricarda Schönbrodt

Zu diesem Zweck schlossen der Abteilungsleiter Führung Streitkräfte, Generalleutnant Markus Laubenthal, und der Kommandeur des Zentrums, Generalmajor Reinhardt Zudrop, eine Zielvereinbarung ab: innerhalb des nächsten Jahres haben sich beide zunächst dazu verpflichtet, drei konkrete Produkte zu besonders sensiblen Themen zu finalisieren. Dazu gehören der Umgang mit sozialen Medien, die Prävention und der Umgang mit sexueller Gewalt, Mobbing und Diskriminierung ebenso wie ein Informationsangebot zum Verhalten bei Suiziden. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit der vielen Dienststellen und Player im Aufgabenverbund durch einen neuen „Regelkreis Innere Führung“ konsequenter gebündelt und thematisch besser miteinander verschränkt werden. Die Verbindung von Theorie und Praxis zu erreichen und dabei eine stärkere Wirkung zu erzielen, ist eine zentrale Herausforderung für das Koblenzer Team.

Es fehlt an Entschlossenheit

General Zorn unterstützt diesen Weg, indem er nicht nur mit Blick auf den Beauftragten weiteren Handlungsbedarf aufzeigt: „An Erkenntnissen mangelt es uns nicht. Es fehlt uns hier und da aber an Entschlossenheit und der Bereitschaft zur Umsetzung.“ Wenn die in der Zielvereinbarung nun fokussierten neuen Produkte der Truppe mehr Handlungssicherheit geben und der neue Regelkreis Innere Führung die notwendigen Rahmenbedingungen sichert, fällt die Übernahme von Verantwortung durch alle Vorgesetzten der Bundeswehr künftig leichter.

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