Deutsche Flagge vor einem Gebäude
© Bundeswehr/Maximilian Schulz
KategorieVerteidigung

Mehr Platz für mehr Bundeswehr

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat entschieden, dass acht bereits geschlossene oder zur Schließung vorgesehene Munitions- und Materiallager der Bundeswehr schrittweise wieder in Betrieb genommen werden sollen. Hintergrund sind die veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen. Sie erfordern mehr Lagerbedarf für Ersatzteile und Betriebsmaterial für das gesamte Spektrum der durch die Bundeswehr genutzten Waffen und Geräte.

Eine gute Nachricht für die betroffenen Regionen

Tor des Materiallagers Bargum

Der Bundeswehr-Standort Bargum wird wieder geöffnet.

© Malte Christians dpa/lno

In fünf Bundesländern gehen im Zeitraum 2020 bis 2031 insgesamt acht Lagereinrichtungen wieder in Betrieb. Dabei handelt es sich um fünf Einrichtungen zur Material- sowie drei zur Munitionslagerung. Die jetzigen Planungen sehen einen Aufwuchs von insgesamt rund 600 Dienstposten und Investitionen von geschätzt 200 Millionen Euro vor.

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Tagesbefehl des Generalinspekteurs der Bundeswehr

Tagesbefehl des Generalinspekteurs der Bundeswehr Reaktivierung von Munitions- und Materiallagern.

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Im Einzelnen handelt es sich um die Munitionslager Altheim (Baden-Württemberg), Lorup (Niedersachsen) und Kriegsfeld (Rheinland-Pfalz) sowie die Materiallager Königswinter (Nordrhein-Westfalen), Hardheim (Baden-Württemberg), Huchenfeld (Baden-Württemberg), Bargum (Schleswig-Holstein) und Ladelund (Schleswig-Holstein).

 Stärkerer Fokus auf Landes- und Bündnisverteidigung

Tor des Materiallagers Königswinter

Blick auf den Eingang zum Materialdepot der Bundeswehr in Könisgwinter. Hier sollen bald wieder Versorgungsgüter rollen.

© Rolf Vennenbernd dpa/lnw

Die strategischen Weichen für eine zukunftsfähige Bundeswehr sind mit den eingeleiteten Trendwenden richtig gestellt worden. Unerlässlich dafür ist eine aufgabenorientierte Ausstattung im künftigen Fähigkeitsprofil der Bundeswehr. Deshalb setzt Ursula von der Leyen nun ein sichtbares Zeichen für die stärkere Akzentuierung der Landes- und Bündnisverteidigung. Umfangreiche Analysen haben gezeigt, dass der prognostizierte künftige Lagerbedarf mit den derzeitigen Kapazitäten nicht gedeckt werden kann.

Mehr Infrastruktur und mehr Personal

Tor des Materiallagers Ladelund

In den einzelnen Liegenschaften erfolgen Ertüchtigungsmaßnahmen der Infrastruktur, wie hier in Ladelund.

© Malte Christians dpa/lno

Die Termine für die Reaktivierung der einzelnen Liegenschaften und der damit verbundene Beginn des personellen Aufwuchses erfolgen schrittweise in einem Zeitraum von 2020 bis 2031. (siehe Grafik).

Grafik erläutert zeitlichen Ablauf der Wiederinbetriebnahme

Zeitstrahl personeller Aufwuchs und Datum Wiederinbetriebnahme.

© Bundeswehr

In den einzelnen Liegenschaften erfolgen Ertüchtigungsmaßnahmen der Infrastruktur sowie die Gewinnung des Personals. Die Wiederinbetriebnahme der acht Lagereinrichtungen stellt eine erste Maßnahme zur Deckung der künftig erhöhten Lagerbedarfe dar. Sie stärkt die mit Blick auf die Landes- und Bündnisverteidigung auch die geforderte Resilienz des Logistischen Systems der Bundeswehr.

von Barbara Gantenbein

Die Bundeswehr wächst

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