Eine Panzerhaubitze setzt einen Schuss ab.
© Bundeswehr/Andy Meier
KategorieAktuelles

Ministerin verkündet Lieferung von sieben Panzerhaubitzen an die Ukraine

Deutschland liefert sieben Panzerhaubitzen 2000 an die Ukraine. Das hat Verteidigungsministerin Christine Lambrecht in Sliač in der Slowakei erklärt. Die Geschütze kommen nicht aus dem Bestand der aktiven Truppe, sondern stammen aus dem Pool der schweren Waffensysteme, die gegenwärtig bei der Heeresinstandsetzungslogistik zur Wartung stehen.

Die Ministerin erklärte am 6. Mai bei einer Pressekonferenz in Sliač, es gelte, den mutigen Kampf der Ukraine weiterhin gemeinsam und geschlossen zu unterstützen. Ihr sei es besonders wichtig, abgestimmt vorzugehen, so Lambrecht. Die NATONorth Atlantic Treaty Organization stehe geschlossen zusammen.

Entscheidung gut abgewogen

Die Ministerin sagte, sie habe die Entscheidung der Lieferung von sieben Panzerhaubitzen 2000 der Bundeswehr an die Ukraine gut abgewogen und eingehend mit ihren militärischen Beratern abgesprochen. Diese Entscheidung ist in enger Abstimmung auf Vorschlag und mit ausdrücklicher Unterstützung durch den Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, gefallen. 

Lambrecht betonte, es sei richtig, die Ukraine jetzt schnell zu unterstützen. Sie machte aber auch deutlich, dass die Bundeswehr durch Lieferungen an die Ukraine nicht beeinträchtigt werden dürfe. „Ich muss als deutsche Verteidigungsministerin darauf achten, dass die Bundeswehr nicht geschwächt wird und das kann ich für diesen Fall auch gewährleisten“, sagte Lambrecht.   

Nicht aus dem aktiven Bestand

Da die sieben deutschen Panzerhaubitzen nicht aus dem aktiven Bestand der Bundeswehr kommen, sondern aus einer laufenden Instandsetzung, werden sie der Truppe nicht unmittelbar fehlen. Sieben deutsche und fünf niederländische Panzerhaubitzen 2000 sollen an die Ukraine ausgeliefert werden, wenn ukrainische Soldaten an den Geschützen ausgebildet worden sind.

Bundeswehr und Niederländer bilden aus

Das ukrainische Militär wird zunächst 20 Soldaten zur Ausbildung nach Deutschland entsenden, die bereits Erfahrung mit Panzerhaubitzen haben. Die Bundeswehr wird diese Ausbildung durchführen. Sie soll gemeinsam mit den niederländischen Partnern und nach Klärung letzter Details bereits in der kommenden Woche im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein beginnen.

von Jörg Fleischer

Inhalte teilen via

Anfang Footer Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und (anonymisierten) personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der eigenverantwortlichen statistischen Analyse/Messung, der Einbindung sozialer Medien sowie der IT-Sicherheit. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet (Details siehe Datenschutzerklärung Punkt 4.c). Bei der Einbindung von sozialen Medien und interaktiver Elemente werden Daten auch durch die Anbieter (z.B. google) außerhalb des Rechtsraums der Europäischen Union gespeichert, dadurch kann trotz sorgfältiger Auswahl kein dem europäischen Datenschutzniveau gleichwertiges Schutzniveau sichergestellt werden. Sämtliche Einwilligungen sind freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und können jederzeit über den Link „Datenschutzeinstellungen anpassen“ in der Fußzeile unten widerrufen oder individuell eingestellt werden.

  • Logo Bundesministerium der Verteidigung

    Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

    Detaillierte Informationen zum Datenschutz finden Sie unter Datenschutzerklärung