Sportler steht auf der Bühne und hebt jubelnd die Hände, während ein anderer Sportler ihm Beifall klatscht.
© Bundeswehr/Sebastian Wilke
KategorieInvictus Games

Invictus Games in Düsseldorf: Nur aufgeschoben, nicht aufgehoben

Die Versehrtenspiele wurden wegen der Coronakrise auf 2023 verlegt. Die Planungen gehen dennoch weiter – Unterstützung kommt auch von Staatssekretär Peter Tauber.

Es soll ein faszinierendes internationales Sportereignis für versehrte Soldatinnen und Soldaten werden und ein Zeichen der Wertschätzung für den Dienst in Uniform setzen: Die Invictus Games in Düsseldorf 2023 sollen weltweit bleibenden Eindruck hinterlassen. Nicht umsonst wurde als Motto der Spiele „A Home for Respect“ ausgewählt.

Deutschland als stolzer Gastgeber

„Wir haben die Spiele nach Deutschland geholt und werden ein stolzer Gastgeber sein“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Peter Tauber bei seinem Besuch beim Organisationsteam in Bonn am vergangenen Montag. Neben dem sportlichen Wettkampf sollen die Invictus Games auch dazu beitragen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger stärker mit den Streitkräften und ihrem Dienst an der Gesellschaft auseinandersetzen.

Die Invictus Games werden von der Bundeswehr und der Stadt Düsseldorf gemeinsam ausgerichtet. Letzten September waren Staatssekretär Tauber und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel zusammen nach London gereist, um für den Zuschlag der Invictus Foundation zu werben. Im Januar dieses Jahres konnte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die Vergabe der Spiele nach Deutschland verkünden.

Damals waren alle Beteiligten davon ausgegangen, dass die Spiele 2022 stattfinden würden. Doch die Coronakrise machte den Planern einen Strich durch die Rechnung. Die Invictus Games wurden deshalb um ein Jahr nach hinten verlegt. Das bedeutet aber auch: Es bleibt ein Jahr mehr Zeit, um die Spiele zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Die Herzen der Menschen bewegen

Die Ambitionen sind groß. „Wir wollen nicht nur bewegende Sportspiele für die Athleten, ihre Familien und Freunde ausrichten, sondern auch die Herzen der Menschen bewegen“, sagte Oberst Alfred Marstaller. Schon im Vorfeld der Spiele solle zudem eine gesellschaftliche Diskussion über den Einsatz von Streitkräften und die Konsequenzen von Verwundung und Tod angestoßen werden, so der Leiter des Organisationteams.

Das hörte der Staatssekretär gerne. „Wir müssen die Menschen in der Bundeswehr und die Bürger von Düsseldorf für unsere Vision der Spiele gewinnen“, sagte Tauber. Die Invictus Games 2023 sollten ein ebenso erlebbares wie emotionales Ereignis werden, so der Staatssekretär. Rund 2500 Menschen aus mehr als 20 Ländern werden in Düsseldorf erwartet, 500 Athleten werden sich im Wettkampf messen.

von Alexander Wald

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