Das Innere eines Cockpits bei Sonnenuntergang mit drei Crewmitgliedern.
© Bundeswehr
KategorieMandatsverlängerung

Hitschler spricht sich für Verlängerung der EUEuropäische Union-Mittelmeermission Irini aus

Die Deutsche Marine soll sich ein weiteres Jahr an der EUEuropäische Union-geführten Operation Irini zur Überwachung des Waffenembargos der Vereinten Nationen gegen Libyen beteiligen. Dafür hat sich der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Hitschler bei der ersten Lesung im Parlament stark gemacht. 

In seiner Rede zur weiteren Beteiligung der Bundeswehr an der EUEuropäische Union-geführten Mission EUNAVFOREuropean Union Naval Force MEDMediterranean Irini erklärte Hitschler im Plenum: „Dieser Einsatz ist und bleibt weiterhin notwendig, um langfristig mehr Stabilität in Libyen zu ermöglichen.“

Der Deutsche Bundestag hat über die Mandatsverlängerung für die EUEuropäische Union-geführte Operation Irini beraten. Der Parlamentarische Staatssekretär Hitschler hat im Parlament für die weitere Beteiligung der Deutschen Marine an der Mission im Mittelmeer geworben.

Daten und Fakten

Lage

Der UNUnited Nations-Sicherheitsrat hat ein Waffenembargo gegen Libyen verhängt. Dennoch bleibt die Sicherheitslage in dem nordafrikanischen Land fragil. Diese instabile Lage macht den Einsatz weiterhin erforderlich, da das Mittelmeer für Deutschland und die EUEuropäische Union von besonderer strategischer Bedeutung ist.  

Auftrag

Der Auftrag der Bundeswehr im Rahmen der EUEuropäische Union-Mission Irini soll unvermindert darin bestehen, das Waffenembargo gegen Libyen zu überwachen. Hauptauftrag von EUNAVFOREuropean Union Naval Force MEDMediterranean Irini soll weiterhin der Beitrag zur Eindämmung des Waffenschmuggels aller Konfliktparteien und -akteure sein. Die Bundeswehr führt derzeit luftgestützte Aufklärung durch. Der EUEuropäische Union-Einsatz soll die illegale Ausfuhr von Erdöl, einschließlich Rohöl und raffinierter Erdölerzeugnisse, aus Libyen verhindern. Er soll auch dazu beitragen, das Geschäftsmodell von Schleuser- und Menschenhändlernetzwerken zu bekämpfen. Irini gewinnt darüber relevante Informationen.

Ausblick

Die Bundeswehr soll als Teil der EUEuropäische Union-Mission EUNAVFOREuropean Union Naval Force MEDMediterranean Irini weiterhin im Einsatz sein. Deutsches Regierungshandeln leitet sich bei diesem Mandat aus der Nationalen Sicherheitsstrategie der Bundesregierung und den Verteidigungspolitischen Richtlinien 2023 ab. Die Bundeswehr bleibt mit dieser Mission ein verlässlicher Partner bei der Weiterentwicklung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EUEuropäische Union (GSVPGemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik), die eng mit der NATONorth Atlantic Treaty Organization kooperiert. EUNAVFOREuropean Union Naval Force MEDMediterranean Irini wirkt im Mittelmeer ergänzend zum UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon-Flottenverband Maritime Task Force vor der Küste des Libanons, zur NATONorth Atlantic Treaty Organization-Unterstützung Ägäis sowie zur NATONorth Atlantic Treaty Organization-geführten maritimen Sicherheitsoperation Sea Guardian im Mittelmeer.

Wie geht’s weiter?

Der Deutsche Bundestag wird in zweiter Lesung abschließend über das Mandat beraten und abstimmen.

von Jörg Fleischer

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