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Bundeswehr/Martina Pump567 Millionen Euro für Herkules-Folgeprojekt
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Unter diesen Begriff fallen alle Beschaffungsprojekte der Bundeswehr, deren Gesamtvolumen 25 Millionen Euro übersteigt. Sämtliche dieser Projekte sind zwar bereits im Bundeshaushalt vorgemerkt und beschlossen. Sie bedürfen aber der gesonderten Zustimmung des Haushaltsausschusses.
Der Haushaltsausschuss gab grünes Licht für den zweiten und dritten Änderungsvertrag zum Leistungsvertrag mit der BWI GmbH im Rahmen des Herkules Folgeprojektes, mit einem Vertragswert von insgesamt rund 567 Millionen Euro für den Zeitraum vom 1. Februar 2019 bis zum 31. Dezember 2023. Mit dem zweiten Änderungsvertrag sollen zusätzliche IT-Leistungen mit einem Vertragswert in Höhe von insgesamt rund 404 Millionen Euro vereinbart werden. Des Weiteren sollen mit dem dritten Änderungsvertrag bereits laufende CPM-Projekte im Umfang von rund 163 Millionen Euro in das Herkules Folgeprojekt migriert werden.
Der künftige Bedarf an IT-Leistungen leitet sich aus dem Auftrag der Bundeswehr und den für einen sicheren und modernen IT-Betrieb erforderlichen Fach- und Querschnittsaufgaben unter Berücksichtigung technischer Innovationen ab. Daher beabsichtigt das BMVg in den Folgejahren weitere, aus der funktionalen Leistungsbeschreibung abgeleitete Leistungserweiterungen zu beauftragen. Zudem ist geplant, den Betrieb laufender CPM-Projekte in das HFP zu migrieren. Weiterhin sollen die Mengen der in der Bundeswehr bereitgestellten Hard- und Softwarekomponenten kontinuierlich und bedarfsgerecht angepasst und der Übergang zu einer verstärkt mobilen IT-Ausstattung vollzogen werden.
von Björn Lenz