Soldaten bei einer Tagung in Rückansicht
© Bundeswehr/Kai-Axel Döpke
KategorieMeldung

„Wo drückt der Schuh?“ – Generalinspekteur lädt zur 10. Spieß-Tagung

Der Generalinspekteur steht der Truppe Rede und Antwort: Diese Gelegenheit haben 120 Kompaniefeldfeldwebel genutzt und sind zur „10. Spieß-Tagung des Generalinspekteurs“ nach Hannover gereist. Gastgeber General Volker Wieker hatte sie zum 27. und 28. Oktober aus allen Teilstreitkräften und Organisationsbereichen erneut an die Schule für Feldjäger und Stabsdienst zur Podiumsdiskussion eingeladen.

Wieker am Mikrofon

Beantwortete die Fragen: General Wieker.

© Bundeswehr/Kai-Axel Döpke

Das Topthema des Generalinspekteurs: die Rolle der Bundeswehr bei der Flüchtlingshilfe. „Die Welt ist in Unordnung geraten“, sagte Wieker. „Der Ansturm von Flüchtlingen fordert uns nun auch im eigenen Land.“ Dabei bringe sich die Bundeswehr bereits stark ein, erhalte dafür viel Anerkennung und Lob durch Länder und Kommunen.

Absehbar sei aber auch, dass Unterstützungsleistungen weiter nachgefragt würden und im Umfang gegebenenfalls noch steigen. Es gelte, sich darauf vorzubereiten und dafür aufzustellen. „Wir können die Lücken bei der Bereitstellung von Infrastruktur und helfenden Händen, bei Dienstleistungen wie Registrierung, Steuerung und Mobilität füllen“, sagte Wieker. Um die Planbarkeit zu erhöhen, werde es zukünftig darauf ankommen, auch in der Flüchtlingshilfe in durchhaltefähigen Strukturen zu denken. „In der Fläche ist die Bundeswehr präsent und vernetzt wie keine andere Großorganisation“, führte Wieker fort, „für weiteres Engagement sind wir gut aufgestellt!“

Die Tagung sei ein gelungenes Format, um zu sehen, wo der Schuh drückt, sagte Wieker. Unter dem diesjährigen Motto „Werte erhalten – Zukunft mitgestalten!“ wurde ein breites Themenspektrum diskutiert:  Dazu zählte die Notwendigkeit des regelmäßigen Ablegens der Individuellen Grundfertigkeiten, die Umsetzung der neuen Arbeitszeitrichtlinie sowie die Zeiterfassung. Auch auf der Agenda: Die Steigerung der Attraktivität des Dienstes für freiwillig Wehrdienstleistende und Berufssoldaten und die zunehmende Bedeutung von Reservisten bei der Unterstützung der aktiven Truppe.

Soldatin im Porträt

Erste Frau in der Beratergruppe: Melanie Klowat.

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Beratergruppe Spieße

Parallel zur Tagung der Kompaniefeldwebel fand ein Lehrgang für Kompaniefeldwebel statt. Die Teilnehmer nahmen ebenfalls an der Podiumsdiskussion des Generalinspekteurs teil. Auch die zehnköpfige „Beratergruppe Spieße“ des Generalinspekteurs war vor Ort. Der Sprecher der Beratergruppe, Oberstabsfeldwebel Kai Bratzke, begrüßte die erste Frau in seinem Team: Hauptfeldwebel Melanie Klowat (38) vom Sanitätsunterstützungszentrum aus Augustdorf. Seit September gehört die Berufssoldatin zur Beratergruppe. „Ich freue mich auf meine Aufgabe“, sagte Klowat, die das Amt für vier Jahre innehat.

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