Drei Soldaten stehen vor einem Gedenkstein
© Bundeswehr/Meike Reetz
KategorieFriedenssicherung

Gedenken an die verunglückten Tiger-Piloten

Am Jahrestag des Kampfhubschrauberabsturzes beim MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali-Einsatz gedachten die Soldaten des deutschen Einsatzkontingents gemeinsam mit ihren internationalen Partnern der verunglückten Piloten. Im Fackelschein säumte eine Ehrenformation den Platz vor dem deutsch-niederländischen Ehrenmal im Camp Castor.

Mehrere Soldaten stehen in einer Formation auf einem Platz

Ehrenabordnung des 8. Deutschen Einsatzkontingents vor dem Ehrenmal in Camp Castor.

© Bundeswehr/Meike Reetz


Eine militärische Tradition

Kontingentführer Oberst Aslak Heisner dankte zunächst den niederländischen und kanadischen Partnern für die Fortführung der militärischen Tradition - gemeinsam der gefallenen Kameraden zu gedenken. Er erinnerte an die bewegende Trauerfeier im Fritzlarer Dom, zu der eine überwältigende Anteilnahme aus weiten Teilen der Bundeswehr und der Bevölkerung spürbar gewesen sei.

Ein Soldat hält an eine Ansprache

Kontingentführer Oberst Heisner eröffnet die Gedenkveranstaltung im Feldlager.

© Bundeswehr/Meike Reetz

Nie vergessen

Oberstleutnant Sebastian Koehler, letzter Kommandeur des multinationalen gemischten Hubschraubereinsatzverbandes MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali, ließ die Ereignisse vor zwölf Monaten Revue passieren, die den unvermuteten und unfassbaren Tod zwei der besten Tiger-Piloten nach sich zog. Beispiele persönlicher Begegnungen mit Major Jan Färber und Stabshauptmann Thomas Müller zeichneten unter anderem ein Bild ihres hohen Ausbildungsstandes sowie ihrer militärischen Leistungen und ihrer Bedeutung als Menschen für die kameradschaftliche Gemeinschaft.

Blick nach vorn

Auch wenn der Blick nach vorn gerichtet sei und die Auftragserfüllung während des gesamten Einsatzzeitraumes mit vollem Engagement gewährleistet wurde, so habe der Verband seine verunglückten Piloten nie vergessen. „Ihre Verdienste sind Ansporn, um mit der gemeinsam erbrachten Leistung den Spirit des Mottos ‚Brothers in Arms‘ auch zurück in der Heimat verbandsübergreifend weiterzuleben. Jan Färber und Thomas Müller werden in den Herzen aller Heeresflieger für immer weiterfliegen.“

von Kieron Kleinert

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