Von der Leyen sitzt zwischen ihrem östereichischen und finnländsichen Amtskollegen
© NATONorth Atlantic Treaty Organization
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Framework Nations Concept: Zusammenarbeit intensiviert

Die am Framework Nations Concept (FNCFramework Nations Concept) beteiligten Nationen sind am Rande des NATONorth Atlantic Treaty Organization-Verteidigungsministertreffens in Brüssel zusammenkommen, um ihre Zusammenarbeit zu bekräftigen. Die FNCFramework Nations Concept-Verteidigungsminister haben bei dem informellen Termin den ersten FNCFramework Nations Concept Fortschrittsbericht, der die Zusammenarbeit bilanziert, beraten. Mit Österreich und Finnland werden nun auch zwei europäische Staaten, die nicht dem nordatlantischen Bündnis angehören, an der Initiative teilnehmen.

Öffnung für Partnerstaaten

Entsprechende Absichtserklärungen wurden unterzeichnet. Mit der Schweiz und Schweden haben darüber hinaus zwei weitere Nicht-NATONorth Atlantic Treaty Organization-Staaten schon ihr Interesse an einer Mitarbeit signalisiert. Auch die Europäische Verteidigungsagentur EDAEuropäische Verteidigungsagentur unterstützt bereits das Rahmennationen-Konzept. Im Juni 2016 wurde vereinbart, die Kooperation im Rahmen des FNCFramework Nations Concept auch für Partnerstaaten und Organisationen außerhalb der NATONorth Atlantic Treaty Organization zu öffnen. Das Interesse der Nicht-NATONorth Atlantic Treaty Organization-Staaten am FNCFramework Nations Concept spricht für die Attraktivität der Initiative und stärkt zudem die europäische Sicherheits-und Verteidigungspolitik.

Von der Leyen sitzt zwischen ihrem schwedischen und finnischen Amtskollegen

Von der Leyen mit ihrem schwedischen und finnischen Amtskollegen

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Gemeinsame strukturierte Entwicklung

Das Rahmennationen-Konzept wurde 2013 von Deutschland initiiert und offiziell auf dem NATONorth Atlantic Treaty Organization-Gipfeltreffen in Wales 2014 beschlossen. Kern ist eine gemeinsame strukturierte Entwicklung militärischer Fähigkeiten in europäischen Staaten.

Das Rahmennationen-Konzept ist ein Schlüsselbeitrag in der europäischen Debatte über Verteidigungskooperationen. Es ermöglicht, europäische militärische Fähigkeiten durch eine dauerhafte Zusammenarbeit zu erhalten und zu verbessern. Beim Rahmennationen-Konzept haben sich die europäischen Mitgliedstaaten entschieden, ihre Fähigkeiten in multinationalen Clustern zu organisieren und größere Verbände aufzubauen. So wird die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses nachhaltig und glaubwürdig gestärkt.

Rahmennation koordiniert Aktivitäten

Eine variable Anzahl von Nationen findet sich freiwillig, auf unbestimmte Zeit unter Wahrung ihrer vollen verteidigungsplanerischen Souveränität, zu einem Fähigkeitscluster zusammen. Die Führung des Clusters wird von der FNCFramework Nations Concept Rahmennation Deutschland übernommen. Sie bringt vor allem die militärischen Kernelemente in die Kooperationsprojekte ein, also Logistik, Führungseinrichtungen etc. Für die Partnernationen entstehen so verschiedenste Andockpunkte für ihre nationalen Fähigkeitsbeiträge. Der Rahmennation kommt eine koordinierende Rolle innerhalb des Clusters und gegenüber der NATONorth Atlantic Treaty Organization zu.

Wirksame transatlantische Lastenteilung

Das FNCFramework Nations Concept ist ein Beitrag zu einer wirksameren transatlantischen Lastenteilung. Durch die strukturierte Zusammenlegung von militärischen Fähigkeiten steigern die europäischen Mitgliedsstaaten die Effektivität ihrer Verteidigungsanstrengungen innerhalb der Allianz. Inzwischen arbeiten 16 europäische Nationen mit Deutschland in den zwei Arbeitssträngen zusammen. Somit sind zwei Drittel der europäischen NATONorth Atlantic Treaty Organization-Mitgliedsstaaten bereits unter dem FNCFramework Nations Concept-Dach vereint.

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