Von der Leyen und Williamson laufen mit Soldaten über eine amphibische Brücke
© Bundeswehr/Denny Mechelke
KategorieSicherheitspolitik

Deutschland und Großbritannien bauen Brücke für die Zukunft

Nicht nur symbolisch haben Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und ihr britischer Amtskollege Gavin Williamson die bisherige und künftige enge Zusammenarbeit  beider Länder bekräftigt. Am 5. Oktober besuchten beide Minister zunächst das Panzerpionierbataillon 130 in Minden. Hier erlebten sie den Bau einer Schwimmbrücke durch deutsche und britische Pioniere über die Weser. Beide Nationen nutzen dazu die Amphibie M3 und besitzen damit diese einzigartige Fähigkeit innerhalb der NATONorth Atlantic Treaty Organization.

Von der Leyen und Williamson im Gespräch auf einer Amphibie M3

Ursula von der Leyen und Gavin Williamson begutachten von einer Amphibie M3 aus die gegenüberliegende Schwimmbrücke.

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Brückenschlag

Von der Leyen und Williamson beim Abschreiten der Front

Ursula von der Leyen (l.) empfängt ihren britischen Amtskollegen Gavin Williamson in Minden mit militärischen Ehren.

© Bundeswehr/Denny Mechelke

Nach dem Empfang des britischen Verteidigungsministers mit militärischen Ehren am Wasserübungsplatz der Mindener Pioniere, erlebten von der Leyen und Williamson den Brückenschlag über die Weser. Die Soldaten beider Länder bilden dabei schon ein eingespieltes Team und meldeten nach weniger als zehn Minuten die Befahrbarkeit der Brücke. Anschließend sprachen die Minister nicht nur mit den Pionieren beider Länder, sie drehten sogar eine kleine Runde mit einer britischen Amphibie M3 auf dem Fluss.

Briten bleiben

Von der Leyen und Williamson stehen am Mikrofon

Minister Gavin Williamson (2. v. l.) und Ministerin Ursula von der Leyen bekräftigen die enge Zusammenarbeit beider Nationen auf verteidigungspolitischem Gebiet.

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In ihrem Pressestatement verwies Ursula von der Leyen darauf, dass die deutsch-britische Zusammenarbeit sich in der Vergangenheit bewährt und in der Zukunft unvermindert Bestand habe. „Daran wird auch der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union nichts ändern“, sagte sie. Williamson stellte klar, dass die britischen Streitkräfte mit etwa 200 Soldaten in Deutschland präsent bleiben werden. Zudem würden Fahrzeuge und Munition hier eingelagert. „Wir arbeiten beim NATONorth Atlantic Treaty Organization-Programm Enhanced Forward Presence eng zusammen, auch deshalb wollen wir hier eine Basis erhalten“, so der britische Verteidigungsminister. Der Truppenübungsplatz Sennelager bei Paderborn werde ebenfalls weiter von den Briten betrieben.

Absichtserklärung

Um all diesen Maßnahmen einen geordneten Rahmen geben zu können wolle man die Absichtserklärung, das „Joint Vision Statement“, unterzeichnen, fügte Williamson hinzu. Dazu flogen beide Minister von Minden zur nächsten Station des Besuchsprogramms, auf den Truppenübungsplatz Sennelager.


von Bernd Schwendel

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