Ein Soldat steht neben einer Frau, die etwas auf ein Flipchart schreibt
© Bundeswehr/Jonas Weber
KategoriePersonal

Personalaufwuchs der Bundeswehr: Erfolgreich trotz Pandemie

Das Verteidigungsministerium hat die mittelfristige Personalplanung für die nächsten Jahre festgelegt. Der Bedarf an Zeit- und Berufssoldaten bleibt konstant. Bei den zivilen Beschäftigten sehen die Verantwortlichen aber erneut deutlichen Mehrbedarf.

Das Leitungsboard Personal im Verteidigungsministerium hat die mittelfristige Personalplanung für die kommenden sieben Jahre festgelegt. Das Gremium um Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat am Montag bei seiner  jährlichen  Sitzung entschieden, den Personalumfang an Soldatinnen und Soldaten nicht zu erhöhen. An der Zielgröße von rund 203.000 Uniformierten wird festgehalten.

Aufgrund der Coronapandemie gehen die Planer davon aus, dass diese Zahl voraussichtlich 2031 erreicht werden kann und nicht wie ursprünglich geplant bis 2027. Dann sollen rund 186.000 Zeit- und Berufssoldaten, bis zu 12.500 freiwillig Wehrdienstleistende und 4.500 Reservistendienstleistende ihren Dienst bei der Bundeswehr versehen. Für den zivilen Personalumfang prognostizieren die Personalplaner hingegen weiteren Bedarf: Die Zahl der zivilen Haushaltsstellen soll bis 2027 um 1.900 auf 69.700 zivile Haushaltsstellen wachsen. Sie verteilen sich auf rund 73.200 zivile Beschäftigte.

Zahl der Uniformierten im Jahresvergleich nahezu konstant

Zum Stichtag 30. November dienten nach Angaben des Ministeriums rund 175.400 Zeit- und Berufssoldaten in der Bundeswehr. Das sind rund 9.000 Soldatinnen und Soldaten mehr als zum Zeitpunkt des niedrigsten Personalbestands im Jahre 2016. Zum Jahresende wird die Zahl der Zeit- und Berufssoldaten im Vergleich zum Vorjahr nur leicht steigen.

„Die Pandemie hat einen spürbar bremsenden Effekt auf den militärischen Personalaufwuchs“, hieß es dazu aus dem Ministerium. Für 2023 sei jedoch wieder mit einem deutlich spürbaren Aufwuchs zu rechnen. Das Leitungsboard plant daher, den zeitlichen Rahmen für das Erreichen der Ziele beim militärischen Personalaufbau auf das Jahr 2031 zu erweitern.

Unter anderem mehr Personal für den MADMilitärischer Abschirmdienst und die Bundeswehrfeuerwehren

Beim Zivilpersonal wird im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 1.450 Mitarbeitenden erwartet. Bereits am 30. November gab es 25.100 Beamtinnen und Beamte sowie 40.800 Angestellte bei der Bundeswehr – insgesamt also rund 65.900 Zivilbeschäftigte. Mit der Erhöhung des zivilen Personalumfangs sollen unter anderem die Feuerwehren der Bundeswehr, die Bundeswehrdienstleistungszentren und das Bundesamt für den militärischen Abschirmdienst (BAMADBundesamt für den Militärischen Abschirmdienst) verstärkt werden.

von Redaktion der Bundeswehr 

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