SatCom Bodenstation
© Bundeswehr/Photothek/M. Gottschalk
KategorieRüstung

Bundeswehr legt bei Satellitenaufklärung nach

Für rund 116 Millionen Euro investiert die Bundeswehr in ITInformationstechnik-Sicherheit, Kryptotechnologie und Sicherheitstechniken beim Radarsatellitenaufklärungssystem SARah.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute rund 120 Millionen Euro für Änderungen beim Radarsatellitenaufklärungssystem Synthetic Aperture Radar (SARah) freigegeben. Die zusätzlichen Mittel fließen unter anderem in die ITInformationstechnik-Sicherheit der Satelliten, weitere Sicherheitstechniken und setzen neue Kryptovorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnologie um.

Überblick schaffen

SARah ist ein Radarsatellitensystem und verfügt über zwei Reflektor-Satelliten, einem Phased Array-Satelliten, einer Bodenstation in Deutschland sowie Antennen in Deutschland und Schweden. Mit dem System können weltweit tageslicht- und wetterunabhängige Bilddaten erstellt werden – unter anderem für die Krisenfrüherkennung, Krisenbewältigung und humanitäre Hilfe. Aber auch bei der Beurteilung von Proliferationsaktivitäten, der Verifikation von Rüstungskontroll- und Abrüstungsvereinbarung sowie nicht zuletzt für den Einsatz von Streitkräften und den Kampf gegen den Terrorismus werden die durch SARah lieferbaren Informationen benötigt.

Nahtloser Übergang

Das Aufklärungssystem SARah wird 2022 das ebenfalls radarbasierte und bislang genutzte Satellitensystem SAR-Lupe ablösen. Der durch den Haushaltsausschuss nun gebilligte Änderungsvertrag ist eine sogenannte 25-Millionen-Vorlage des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVgBundesministerium der Verteidigung).

von Alexander Schröder

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