Schneider, Hoofe und eine weitere Person unterzeichnen eine Vereinbarung
© Bundeswehr/Sebastian Wilke
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Bundeswehr kooperiert mit Deutscher Post

Die Bundeswehr kooperiert künftig mit der Deutsche Post DHL Group, dem weltgrößten Logistik und Postunternehmen. Staatssekretär Gerd Hoofe unterzeichnete die Vereinbarung am 3. März im Bendlerblock im Verteidigungsministerium in Berlin. Auf Seiten der Deutschen Post unterschrieb Thomas Schneider, der Executive Vice President Corporate HR Deutschland.

Hintergrund der Vereinbarung zwischen den Arbeitgebern ist, den aus der Bundeswehr ausscheidenden Soldaten einen nahtlosen Übergang in das zivile Erwerbsleben zu ermöglichen. Dafür sind Kooperationen mit großen Unternehmen wie der Deutschen Post unabdingbar. Jedes Jahr beenden zwischen 10.000 und 15.000 Soldaten ihre militärische Dienstzeit und setzen ihre berufliche Laufbahn bei zivilen Arbeitgebern fort.

Beide Arbeitgeber sind in Zeiten des Fachkräftemangels auf der Suche nach kompetenten und qualifizierten Kräften in allen Mitarbeitergruppen – der jeweilige Kooperationspartner kann sie liefern. Dies soll partnerschaftlich durch einen ganzheitlichen Lösungsansatz geschehen: Durch den Tausch von Informationen und eine enge Zusammenarbeit in der Personalvermittlung.

Die Vereinbarung sieht vor, dass offene Stellen bei der Post jenen Soldaten frühzeitig bekannt gegeben werden, die dem Dienstzeitende entgegen sehen. Dazu werden Stellenangebote der Post in die interne Jobbörse des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr aufgenommen.

Daneben können Soldaten bei der Deutschen Post Praktika zur Berufsorientierung absolvieren – so können sie herausfinden, ob der Job das Richtige für sie ist. Stehen Qualifikationsdefizite einer Einstellung entgegen, werden die notwendigen Maßnahmen (Umschulung, Aus- oder Weiterbildung) zwischen den Partnern abgestimmt.

Hoofe und Schneider geben sich die Hand

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

© Bundeswehr/Sebastian Wilke

Post als Reservistenorgansiation

Im Gegenzug sollen Mitarbeiter der Deutschen Post für den Reservedienst der Bundeswehr gewonnen werden. Die Deutsche Post wird die Reservedienste ihrer Mitarbeiter im Rahmen der betrieblichen Erfordernisse unterstützen. Die Reservisten sollen dabei vor allem für Tätigkeiten verwendet werden, die sie auch für ihren zivilen Beruf einsetzen können.

Ehemalige Soldaten, die eine Stelle bei der Post gefunden haben, bleiben ihrem alten Arbeitgeber so erhalten. Auch sollen sie als Multiplikatoren für den Reservedienst bei ihren neuen Kollegen wirken.

Die Bundeswehr bietet der Post weiterhin an, aus dem Unternehmen ausscheidende Mitarbeiter hinsichtlich einer Karriere in der Bundeswehr zu beraten. Die Post wird künftig vorrangig zu Informationsveranstaltungen des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr eingeladen.

Austausch intensivieren

Außerdem werden Bundeswehr und Deutsche Post sich regelmäßig darüber austauschen, wie die Zusammenarbeit weiter verbessert werden kann. Dafür werden beide Arbeitgeber einen Projektbeauftragten bestimmen, der die Kooperationsvereinbarung konkret umsetzt und mit Leben füllt.

Die Bundeswehr stellt ihren Soldaten im Rahmen des Berufsförderungsdienstes vor, während und nach der Dienstzeit eine breite Palette an Maßnahmen zur Verfügung, damit sie möglichst leicht im neuen Beruf ankommen. Dafür arbeitet die Bundeswehr mit namhaften deutschen Unternehmen zusammen.

Vor der Deutschen Post AG wurden Kooperationsvereinbarungen unter anderem mit der Deutschen Bahn AG und der Wolfsburg AG geschlossen – einem privatöffentlichen Unternehmen im Besitz der Stadt Wolfsburg und dem dort ansässigen Automobilkonzern Volkswagen.

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