Von der Leyen und Merkel auf Münchner Sicherheitskonferenz
© dpa/Sven Hoppe
KategorieMeldung

Bundeskabinett plant mehr Geld für Verteidigung

Das Bundeskabinett hat am 15. März die Eckpunkte für den Bundeshaushalt 2018 und für den Finanzplan von 2017 bis 2021 auf den Weg gebracht. Der Bundesetat für 2018 sieht Ausgaben von insgesamt 335,5 Milliarden Euro vor. Das sind 1,9 Prozent mehr als für 2017 veranschlagt worden waren. Der Verteidigungsetat soll wie angekündigt steigen.

Statement: Ursula von der Leyen zum Kabinettsbeschluss

Aus dem Eckwertebeschluss geht hervor, dass die im vergangenen Jahr festgelegten Ausgabensteigerungen für die Bundeswehr planmäßig umgesetzt werden. Demnach stehen im kommenden Jahr für Verteidigung 1,4 Milliarden Euro mehr zur Verfügung. Insgesamt steigen die Ausgaben für Verteidigung auf 38,5 Milliarden Euro. Die Aufwendungen der Bundesregierung für Verteidigung entsprechen damit im nächsten Jahr 1,23 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIPBruttoinlandsprodukt). Perspektivisch gesehen soll der Verteidigungsetat bis 2021 auf 42,3 Milliarden Euro wachsen.

Zwei-Prozent-Ziel schrittweise erreichen

Es bleibt unverändert dabei, dass sich die Bundesregierung schrittweise dem Ziel nähern will, zwei Prozent des BIPBruttoinlandsprodukt für Verteidigung aufzuwenden. Daran fühle sich die Regierung gebunden. Das hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen auf der Münchner Sicherheitskonferenz  bekräftigt. Dies auch vor dem Hintergrund verstärkter Verteidigungsbemühungen in der NATONorth Atlantic Treaty Organization und weiterer Initiativen der Europäer im Rahmen der europäischen Verteidigung.

Regierungserklärung

In der vergangenen Woche hatte Merkel in ihrer Regierungserklärung zum Europäischen Rat im Deutschen Bundestag erklärt: „Mehr Verantwortung wird Europa auch in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik übernehmen.“ Eine ambitionierte europäische Sicherheitsagenda sei heute wichtiger denn je, sagte Merkel. „Wir müssen als Europäische Union zu einem eigenständigen Krisenmanagement in unserer Nachbarschaft in der Lage sein, und zwar ausdrücklich nicht in Konkurrenz, sondern komplementär, ergänzend, zur NATONorth Atlantic Treaty Organization.“

Start zur Haushaltsaufstellung

Die Kabinettsberatungen über die Eckpunkte zum Bundeshaushalt sind der Start zur Haushaltsaufstellung. Ende Juni wird das Bundeskabinett den Etatplan beschließen. Erst nach der Wahl wird der neu gewählte Deutsche Bundestag über den Etat entscheiden.

Inhalte teilen via

Anfang Footer Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und (anonymisierten) personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der eigenverantwortlichen statistischen Analyse/Messung, der Einbindung sozialer Medien sowie der IT-Sicherheit. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet (Details siehe Datenschutzerklärung Punkt 4.c). Bei der Einbindung von sozialen Medien und interaktiver Elemente werden Daten auch durch die Anbieter (z.B. google) außerhalb des Rechtsraums der Europäischen Union gespeichert, dadurch kann trotz sorgfältiger Auswahl kein dem europäischen Datenschutzniveau gleichwertiges Schutzniveau sichergestellt werden. Sämtliche Einwilligungen sind freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und können jederzeit über den Link „Datenschutzeinstellungen anpassen“ in der Fußzeile unten widerrufen oder individuell eingestellt werden.

  • Logo Bundesministerium der Verteidigung

    Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

    Detaillierte Informationen zum Datenschutz finden Sie unter Datenschutzerklärung