Ein Soldat hockt neben einer älteren Frau im Rollstuhl
© Bundeswehr/Sebastian Wilke
KategorieAktuelles

Amtshilfeeinsätze steigern Ansehen der Bundeswehr

Über 8.500 Amtshilfeersuchen wurden seit 2020 an die Bundeswehr gerichtet, so viele wie nie zuvor. Corona, die Flutkatastrophe und sogar ein Cyberangriff erforderten den Einsatz der Soldatinnen und Soldaten. Dank ihrer massiven Hilfe stiegen die ohnehin hohen Beliebtheitswerte der Bundeswehr weiter.

Deutschland steht hinter der Bundeswehr: Mehr als vier von fünf Befragten, 82 Prozent, haben eine positive Einstellung zu den Streitkräften (Quelle: Trendradar 2021 Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr).

Ein Grund dafür ist die deutlich gewachsene Sichtbarkeit von Soldatinnen und Soldaten in der Öffentlichkeit, denn allein im Jahr 2020 und bisher im Jahr 2021 wurden mehr als 8.500 Amtshilfeersuchen an die Bundeswehr gerichtet. „Das ist ein historisches Hoch in nie da gewesenem Umfang“, sagt Generalleutnant Martin Schelleis, der Nationale Territoriale Befehlshaber und Inspekteur der Streitkräftebasis. Über 90 Prozent der Anträge wurden positiv beschieden.

Die männlichen und weiblichen „Staatsbürger in Uniform“ dienten in Impf- und Testzentren, Mobilen Impfteams, Altenheimen und Gesundheitsämtern im Kampf gegen Corona. Die maximale Anzahl des eingesetzten Bundeswehrpersonals pro Tag erreichte Anfang Februar 2021 den Höchststand von 20.000. Insgesamt sei jeder zweite Bundeswehrangehörige seit Beginn 2020 im Corona-Hilfseinsatz gewesen, erklärt Schelleis. Mit den aktuell erneut steigenden Infektionszahlen wachsen daher nun auch wieder die Zahlen der Amtshilfeanträge an.

Viel Anerkennung fand die Leistung der Soldatinnen und Soldaten auch bei der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Noch in der ersten Nacht rettete die Bundeswehr Hunderte von Menschen mit watfähigen Krankenwagen, mit Booten und mit Hubschraubern. Im Anschluss versorgte sie abgeschlossene Ortschaften aus der Luft, leistete sanitätsdienstliche Versorgung, legte Brücken und räumte Straßen.

Der Einsatz der Soldatinnen und Soldaten bei Notlagen wird bundesweit anerkannt. Und immer dann, wenn die Bevölkerung direkt in Kontakt mit der Truppe kommt, steigt tendenziell ihre Zustimmung zu und ihr Vertrauen in sie.

Mehr Informationen zum Jahr der Amtshilfe finden Sie im aktuellen Podcast.

von Barbara Gantenbein

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