Der Verteidigungsminister und der Generalinspekteur Carsten Breuer schreiten die Front des Wachbatailions ab.
© Bundeswehr/Steve Eibe
KategorieAktuelles

General Carsten Breuer ist neuer Generalinspekteur

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat General Carsten Breuer im Bendlerblock mit militärischen Ehren empfangen und ihn in sein neues Amt eingeführt. Der 58-jährige Breuer ist nun 17. Generalinspekteur der Bundeswehr und folgt auf General Eberhard Zorn, der in den einstweiligen Ruhestand tritt.

Die Bundeswehr hat einen neuen Generalinspekteur: General Carsten Breuer hat sein Amt am 17. März offiziell übernommen. Verteidigungsminister Boris Pistorius begrüßte Breuer am Bendlerblock, dem Berliner Dienstsitz des Verteidigungsministeriums, mit militärischen Ehren.

„Herzlich willkommen zurück im BMVgBundesministerium der Verteidigung“, sagte Pistorius und stellte fest, dass sich die Welt seit der letzten Verwendung Breuers im BMVgBundesministerium der Verteidigung grundlegend verändert habe. „Als Sie 2016 das Weißbuch erarbeiteten, standen noch die Auslandseinsätze im Mittelpunkt. Heute ist alles auf Landes- und Bündnisverteidigung ausgerichtet“, so Pistorius. Die Bundeswehr darauf auszurichten, dass sei „eine Leistung, die von uns gemeinsam erbracht werden muss“.

Der Generalinspekteur ist ranghöchster Soldat der Bundeswehr. Als militärischer Berater der Bundesregierung gehört er zur Leitung des Verteidigungsministeriums. Der Generalinspekteur ist verantwortlich für die Gesamtkonzeption der militärischen Verteidigung, für die Führung der Streitkräfte sowie für die strategische und operative Planung, Vorbereitung, Führung und Nachbereitung aller Einsätze und Missionen der Bundeswehr.

General Breuer wurde zuvor vom Drei-Sterne-General zunächst noch temporär zum Vier-Sterne-General befördert. Hintergrund sind zeitliche Voraussetzungen, die zwischen zwei Beförderungen erfüllt sein müssen. Er war bisher der erste Befehlshaber des im vergangenen Jahr in Berlin neu aufgestellten Territorialen Führungskommandos der Bundeswehr. Zuvor leitete er den Corona-Krisenstab im Bundeskanzleramt.

Zudem war Breuer Projektverantwortlicher für das Weißbuch „Zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr“, in dem die Bundesregierung 2016 ihre sicherheitspolitischen Leitlinien für die folgenden Jahre formuliert hat. Die Erfahrungen Breuers sprächen für sich, sagte Pistorius und: „Die militärische Umsetzung der Zeitenwende lege ich aus guten Gründen in Ihre bewährten Hände.“

von Sebastian Bangert

Mehr zum Thema

Inhalte teilen via

Anfang Footer Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und (anonymisierten) personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der eigenverantwortlichen statistischen Analyse/Messung, der Einbindung sozialer Medien sowie der IT-Sicherheit. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet (Details siehe Datenschutzerklärung Punkt 4.c). Bei der Einbindung von sozialen Medien und interaktiver Elemente werden Daten auch durch die Anbieter (z.B. google) außerhalb des Rechtsraums der Europäischen Union gespeichert, dadurch kann trotz sorgfältiger Auswahl kein dem europäischen Datenschutzniveau gleichwertiges Schutzniveau sichergestellt werden. Sämtliche Einwilligungen sind freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und können jederzeit über den Link „Datenschutzeinstellungen anpassen“ in der Fußzeile unten widerrufen oder individuell eingestellt werden.

  • Logo Bundesministerium der Verteidigung

    Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

    Detaillierte Informationen zum Datenschutz finden Sie unter Datenschutzerklärung