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imago stock&peopleStandortentscheidungen für Musterungszentren getroffen
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Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) hat die Standorte für die 24 Musterungszentren festgelegt. Damit fällt der Startschuss für den sukzessiven Aufbau der Kapazitäten, die wir für die flächendeckende Musterung ab Mitte 2027 brauchen.
Um die Musterungen an zentralen und gut erreichbaren Orten durchzuführen, werden in insgesamt 14 Bundesländern externe Objekte angemietet. Für die Standort-Entscheidung wurden aktuelle Daten der statistischen Bevölkerungsverteilung ausgewertet. Ziel war es, gezielt Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte und einem potenziell großen Bewerberaufkommen auszuwählen.
An 16 bereits bestehenden Standorten der Bundeswehr werden künftig moderne Musterungszentren eingerichtet, außerhalb der dortigen Bundeswehr-Liegenschaften. Dies betrifft die Städte Bonn, Dresden, Hamburg, Kassel, Kiel, Koblenz, Leipzig, Magdeburg, Neubrandenburg, Nürnberg, Oldenburg, Potsdam, Saarlouis, Schwerin, Ulm und Wiesbaden.
Darüber hinaus werden acht Musterungszentren in Bielefeld, Braunschweig, Dortmund, Jena, Kempten, Offenburg, Regensburg und Würzburg entstehen. Damit werden diese Städte künftig neue Standorte der Bundeswehr sein.
Alle Musterungszentren werden einem der bestehenden 15 Karrierecenter der Bundeswehr zugeordnet. Diese Karrierecenter übernehmen dabei jeweils koordinierende und steuernde Aufgaben.
In den Musterungszentren wird die grundsätzliche Eignung geprüft. In den Karrierecentern finden Beratung und Betreuung für die Bewerbenden statt – zusätzlich auch die umfassendere medizinische, körperliche, kognitive, und psychische Eignungsprüfung für eine militärische oder zivile Laufbahn.
Für die einzelnen Musterungszentren werden jeweils rund 50 zivile Dienstposten bereitgestellt.
Das erste Musterungszentrum wird voraussichtlich noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen.