Zorn und Soldat vor Bildschirm
© Bundeswehr / Martina Pump
KategoriePersonal

Generalinspekteur besucht Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr

Während eines Truppenbesuches hat sich der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, in die Aufgaben, Projekte und die personelle Besetzung des Zentrums für Geoinformationswesen der Bundeswehr in Euskirchen durch dessen Kommandeur, Brigadegeneral Roland Brunner, einweisen lassen.

Zentraler Service

Zorn und Soldaten vor Karte

Ein Soldat aus dem Bereich Einsatzvermessung zeigt dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, ein Detail auf einer Karte im Rahmen seines Besuches.

© Bundeswehr/Martina Pump

Als zentrale Dienststelle des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr stellt hier das militärische und zivile Fachpersonal aktuelle und qualitätsgesicherte Geoinformationen bereit und ist dem Kommando Cyber- und Informationsraum unterstellt.

„Karten sind grundlegend für jede Operation und jeden Einsatz, denn jede Planung erfolgt auf einer analogen oder digitalen Karte. Damit ist es ein essentielles Tool für unsere einsatzbereiten Streitkräfte“, so General Zorn bei seinem Besuch in der Mercator-Kaserne. „Die Kartenversorgung der Streitkräfte stellt einen wesentlichen Beitrag zur Landes- und Bündnisverteidigung.“

Geoinformationen aus einer Hand

Brunner und Zorn in Lager

Brigadegeneral Roland Brunner, Kommandeur des Zentrums für Geoinformationswesen und der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, im Kartenlager, in dem über 15 Mio. Karten bereitliegen.

© Bundeswehr / Martina Pump

Zorn verschaffte sich auch deshalb einen genauen Überblick über das Kartenlager mit über 15 Millionen Karten und Produkten. Die GeoInfo-Produkte liegen hier für den Versand sowie für die Abholung im Krisenfall bereit. Gleichzeitig werden alle Standardprodukte wie topographische Karten oder militärlandeskundliche Informationen digital im GeoInfo-Portal der Truppe zum Download angeboten. Für die NATONorth Atlantic Treaty Organization Response Force 2019 ist das Zentrum für Geoinformationswesen das zentrale Kartendepot. Die seit Januar in Betrieb genommenen modernsten Bogenoffsetdruckmaschinen im Großformat stellen dabei eine wesentliche Steigerung der Quantität wie Qualität von GeoInfo-Produkten dar.

Multinationalität – Den Output im Blick

Kein Geoinformationsdienst der Welt ist allein in der Lage, ein lückenloses Abbild der Erde in der geforderten Genauigkeit bereitzustellen. Der Geoinformationsdienst der Bundeswehr forciert die nationale wie internationale Kooperation, um den stetig steigenden Bedarf an Geoinformationen decken zu können, so beispielsweise auch Höhendaten und topographische Daten. Um noch multinationaler zu werden und sich weiter zu etablieren, hat die NATONorth Atlantic Treaty Organization auf Vorschlag von Deutschland vor einigen Jahren die Multinational Geospatial Support Group und die Multinational METOC Support Group aufgestellt. Ziel beider Zusammenschlüsse ist die operationelle Unterstützung mit Geo- und Wetterdaten für NATONorth Atlantic Treaty Organization und EUEuropäische Union im Reach-Back-Verfahren. General Zorn fasste den Benefit zusammen: „Mir kommt es auf den Output an, denn die Ressourcen sind knapp. Wenn wir dabei eng mit unseren Partnern zusammenarbeiten, umso besser.“

Knowhow und Spezialgerät

Im Anschluss stellten die Einsatzgeologen des Zentrums ihre Fähigkeiten anhand von Bohrgerät dar und erklärten am Beispiel der Wasserversorgung in Mali ihre Aufgaben. „Das ist also ihre Wünschelrute?“ fragte der Generalinspekteur locker als ihm die Kameraden und Kollegen die geologische Erkundungsausstattung erklärten. Zorn weiter: „Es hört sich immer so einfach an, aber es braucht Knowhow und Spezialgerät, um einen Brunnen an der richtigen Stelle zu bohren.

Zorn und Soldat vor Computer

Ein Soldat präsentiert dem Generalinspekteur der Bundeswehr in einem verlegbaren GeoInfo-Container einen virtuellen Geländeüberflug an einem Bildschirm.

© Bundeswehr/Martina Pump

Mobil und modern

Der verlegbare GeoInfo-Container und der Kartencontainer für Übungen und Einsätze bildeten den weiteren Fokus bei der Präsentation der Mobilität und Flexibilität der GeoInfo-Unterstützung. Im GeoInfo-Container wurden dem ranghöchsten Soldaten der Bundeswehr die Fähigkeiten zur Bewertung der Geländebefahrbarkeit sowie ein virtueller Geländeüberflug an den hochauflösenden Bildschirmen gezeigt.

Chance für Seiteneinsteiger

Zum Schluss griff der Generalinspekteur noch einmal die zahlreichen verschiedenen Berufe auf, die am Zentrum für Geoinformationswesen ausgeübt werden. „Hier zeigt sich, wie vielfältig wir als Arbeitgeber sind. Vom Geoinformatiker über den Geodäten bis hin zum Meteorologen, eine tolle Chance für Seiteneinsteiger.“

von Ralf Keller

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