Der Amerikanische Verteidigungsminister schüttelt die Hand von Verteidigungsminister Pistorius
© Sebastian Wilke/Bundeswehr
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Verteidigungsminister Pistorius trifft US-Amtskollegen Austin

Eine Stunde, nachdem der frisch vereidigte neue deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius mit militärischen Ehren im Bendlerblock empfangen worden war, begrüßte er seinerseits den ersten internationalen Gast: US-Verteidigungsminister Lloyd Austin war nach Berlin gekommen, um das für Freitag angesetzte Treffen im Ramstein-Format vorzubereiten.

Der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius empfing an seinem ersten Tag im Amt seinen US-Kollegen Lloyd Austin. Sie berieten über die weitere Unterstützung der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland. Vorher traten sie gemeinsam vor die Presse.

Die Verteidigungsminister wechselten vor den Flaggen ihrer Länder einen festen Händedruck, danach wandten sich Boris Pistorius und Lloyd Austin an die Medienvertreter im Gästekasino des Verteidigungsministeriums. „Die USA sind unser wichtigster Verbündeter“, sagte Pistorius. Das deutsch-amerikanische Bündnis stehe auf einem Fundament gemeinsamer Werte und gemeinsamer Verantwortung. Deutschland und die Vereinigten Staaten stünden „Schulter an Schulter.“
 
Der US-Verteidigungsminister äußerte sich ähnlich. „Deutschland ist ein wahrer Freund und ein starker Verteidiger unserer Werte“, sagte Austin. Gerade in diesen turbulenten Zeiten sei es wichtig, sich auf seine Alliierten verlassen zu können. „Ich freue mich sehr auf unsere enge Zusammenarbeit.“

Ukraine-Hilfe im Fokus

Die Minister gingen im Anschluss direkt an die Arbeit, um das Treffen im Ramstein-Format am Freitag vorzubereiten. Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine trifft sich die internationale Kontaktgruppe zur Unterstützung des Abwehrkampfes der Ukraine regelmäßig, um die zivile und militärische Hilfe zu koordinieren. Austin wird bei dem Treffen den Vorsitz führen. 

Weitere Gesprächsthemen im Bendlerblock waren die Zusammenarbeit in der NATONorth Atlantic Treaty Organization sowie die Lage im Indo-Pazifik. Zudem ging es um die militärischen Aspekte der nationalen Sicherheitsstrategie Deutschlands. 

Vereidigung im Bundestag

Boris Pistorius wurde Anfang der Woche von Bundeskanzler Olaf Scholz als neuer Verteidigungsminister berufen. Die bisherige Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hatte zuvor um ihre Entlassung aus dem Amt gebeten. Pistorius war seit 2013 Innenminister in Niedersachsen gewesen. 

Der neue Verteidigungsminister hatte am Donnerstagmorgen seine Ernennungsurkunde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erhalten. Anschließend wurde er im Bundestag auf das Grundgesetz vereidigt. Kurz darauf übergab Christine Lambrecht im Bendlerblock ihre Amtsgeschäfte in die Hände ihres Nachfolgers. 

Nach dem Treffen in Ramstein wird der Verteidigungsminister am Sonntag in Paris erwartet. Dann trifft sich der deutsch-französische Verteidigungs- und Sicherheitsrat – zum 60. Jahrestag des Élysée-Vertrages. 

von Timo Kather

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