Von der Leyen überreicht einem Soldaten eine Urkundenmappe
© Bundeswehr/Steve Eibe
KategorieVerteidigung

Bundesverdienstkreuz für US-General Nicholson Jr.

Im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 70. Jahrestags zum Ende der Berlin-Blockade hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen US-General (retd) John William Nicholson Jr. für seine Verdienste um die deutsch-amerikanischen Beziehungen und das Nordatlantische Bündnis mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Befehlshaber der Mission Resolute Support

Ministerin legt dem Soldaten das Bundesverdienstkreuz an

Aus den Händen der Ministerin erhielt Nicholson das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

© Bundeswehr/Steve Eibe

Aus den Händen der Ministerin erhielt Nicholson das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der US-General war von 2016 bis 2018 Befehlshaber der Mission Resolute Support in Afghanistan.


Mit unbestechlichem Kompass

Ursula von der Leyen nannte Nicholson einen „unerschütterlichen Transatlantiker“ mit einem „unbestechlichen moralischen Kompass“. Nicholson habe beispielhaft Dienst in der US-Army getan. Seine Führungsrolle habe dazu beigetragen, sein Land stärker und sicherer zu machen, ebenso wie er die Allianz stärker und sicherer gemacht habe.

Allianzen tragen die Auslandseinsätze

Damit machte die Ministerin deutlich, dass Allianzen mehr als nur Historie seien. Sie hätten auch Bedeutung für Gegenwart und Zukunft. Allianzen seien tragend in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr.

Von der Leyen und zwei männliche Personen stehen für ein Foto zusammen, im Hintergrund viele Personen

Generationen vereint.

© Bundeswehr

Eine Ehre, Soldaten der Bundeswehr zu führen

In seiner Erwiderung des Dankes und des Respekts vor den Deutschen betonte Nicholson, es sei ihm eine große Ehre gewesen, auch Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan führen zu dürfen. Die deutschen und amerikanischen Streitkräfte seien ein Spiegel der Gesellschaften, aus denen sie stammten. Der US-General dankte zugleich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen für die Führungsrolle, die Deutschland in Afghanistan übernommen habe.


Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs

Nicholson blickte zurück auf das Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945. „Vergessen wir nicht, was für eine wunderbare Veränderung seitdem stattgefunden hat.“ In diesem Kontext erinnerte er an die legendären Berlin-Besuche der US-Präsidenten John F. Kennedy („Ich bin ein Berliner!“) und Ronald Reagan („Mr. Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder!“). Vom Beginn der Berliner Mauer, die West- und Ostdeutschland teilte, bis zu ihrem Fall hätten beide US-Präsidenten das artikuliert, was die Bürgerinnen und Bürger damals fühlten. Und in diesem Sinne schloss der US-General seine Rede an die Deutschen und Alliierten mit den Worten: „Wir sind immer bei Ihnen, wir sind immer zusammen!“   

Serenade

Soldaten mit Musikinstrumenten vor einer Tribühne in der Dämmerung

Ministerin dankt Alliierten mit Serenade.

© Bundeswehr/Steve Eibe

Die sich anschließende Serenade auf dem Hof des Alliierten Museums in Berlin bildete auch den Rahmen für die hohe Auszeichnung an US-General (retd) John William Nicholson Jr..

Stabsmusikkorps der Bundeswehr

Das Stabsmusikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Hauptmann Alexander Kalweit spielte die Stücke „Le Caid“ von Eduard Michel, den „Colonel Bogy March“ von Kenneth J. Alford, sowie „Chattanooga Choo-Choo“ nach einem Arrangement von Glenn Miller. Und schließlich Paul Linkes „Berliner Luft“ sowie die Deutsche Nationalhymne von Joseph Haydn.

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