Publikum beim Tag der Koordinatoren
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KategorieCybersicherheit

Auf dem Weg: Digitalisierung der Bundeswehr

Der Abteilungsleiter BMVgBundesministerium der Verteidigung CITCyber- und Informationstechnik, Generalleutnant Michael Vetter, hat zum zweiten Tag der Koordinatoren Digitalisierung die Fortschritte bei der Digitalisierung der Bundeswehr herausgestellt. Vieles sei mittlerweile geschafft, doch der Weg sei noch lang.

Neue Kultur in der Bundeswehr etablieren   

Vetter sagte am Donnerstag im Cyber Innovation Hub der Bundeswehr in Berlin: „Wir wollen die Bundeswehr neu aufstellen, digital aufstellen, eine digitale Kultur etablieren.“  Digitalisierung sei Führungsaufgabe. Es gelte, die Digitalisierung in der Bundeswehr mit Leben zu füllen – dies zum Nutzen aller Soldatinnen und Soldaten sowie der zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das sei ganz im Sinne von Frau Bundesministerin der Verteidigung Annegret Kramp-Karrenbauer.

Publikum beim Tag der Koordinatoren

Generalleutnant Michael Vetter: „Wir wollen die Bundeswehr neu aufstellen, digital aufstellen, eine digitale Kultur etablieren.“

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Prozess im vollen Gange

Vetter betonte, im Geschäftsbereich BMVgBundesministerium der Verteidigung sei die Digitalisierung in vollem Gange. Weiter hob er als Beispiel für den voranschreitenden Digitalisierungsprozess in der Truppe die deutsch-niederländische Kooperation bei der Digitalisierung Landbasierter Operationen hervor.

Darüber hinaus stellte Vetter die wichtige Rolle der BWI GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung bei der Digitalisierung der Bundeswehr heraus. Die BWI GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung sei das ITInformationstechnik-Systemhaus für die Bundeswehr.

Noch besser miteinander vernetzen

Insgesamt sei in den diversen Organisationsbereichen bei der Digitalisierung schon viel geschafft. Das Bewusstsein, dass es ohne die Digitalisierung nicht mehr gehe, werde immer intensiver verinnerlicht. Wichtig sei, sich miteinander noch besser zu vernetzen.

Interaktiv ins Gespräch kommen

Im Zeichen dieses Vernetzungsgedankens stand der 2. Tag der Koordinatoren Digitalisierung im Cyber Innovation Hub der Bundeswehr in Berlin. Ganz bewusst sei dieser Ort gewählt worden, um in insgesamt sechs Diskussionsforen die rund 70 Veranstaltungsteilnehmer interaktiv ins Gespräch zu bringen und zu Netzwerken. Sie konnten im laufenden Debattenbetrieb zwischen den jeweiligen Foren wechseln. Diese Form stieß bei der großen Mehrheit des Publikums am Ende der Veranstaltung auf ein sehr positives Echo. Der Leiter des Cyber Innovation Hubs der Bundeswehr, Marcel Yon, sagte: „Dies ist ein Ort der Begegnung hier.“

BWI-Strategie lautet: „Bundeswehr first“

Martin Kaloudis, CEOChief Executive Officer der BWI GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung, erklärte: Die Strategie laute „Bundeswehr first!“ Die BWI sei der Digitalisierungspartner der Streitkräfte. Klar sei, viele Prozesse müssten digital neugestaltet, werden. Wichtig sei, bei der Aufsetzung der Projekte von Anfang an Fehler zu vermeiden. Denn diese kosteten am Ende viel Geld.

Gruppenfoto

Die Digitalisierungsexperten der Bundeswehr trafen sich in Berlin.

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Bedrohung durch Cyber-Attacken

Matthias Moeller, CEOChief Executive Officer Arvato Systems GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung und CIOChief Information Officer Bertelsmann SE & KGaA sowie Mitglied des Digitalrats BMVgBundesministerium der Verteidigung, stellte die Herausforderungen der digitalen Transformation in einem internationalen Konzern dar. Moeller hob hervor, dass die Bedrohung durch Cyber-Attacken für internationale Konzerne mittlerweile eine große Dimension erreicht habe. Bei der Abwehr derartiger Angriffe halte er aus Sicht seines Unternehmens den Austausch mit der Bundeswehr für wünschenswert, so Moeller. Konzerne, die ihr Geschäft ins „digitale Schaufenster“ stellten, machten sich damit auch angreifbar. Das sei in der digitalen Welt von heute nicht zu vermeiden. Daher konzentriere sich sein Konzern unter anderem sehr auf ITInformationstechnik-Sicherheit. Darüber hinaus werde massiv in Künstliche Intelligenz investiert.

Umfassende „Change-Kultur“

Wie bei der Bundeswehr gehe es um Kooperation, Austausch und Vernetzung. Es werde viel in Weiterbildung investiert, in eine umfassende „Change-Kultur“. „Der wichtigste Schritt dabei ist die Erkenntnis, dass Veränderung notwendig ist“, sagte Moeller.

Bestmögliche Nutzung der Chancen

Fazit: Digitalisierung ist die Identifikation und bestmögliche Nutzung der Chancen, die sich aus der Anwendung von ITInformationstechnik-Innovationen ergibt. Damit geht Digitalisierung weit über die Einführung von ITInformationstechnik hinaus. Diesen Gedanken brachte der Abteilungsleiter BMVgBundesministerium der Verteidigung CITCyber- und Informationstechnik, Generalleutnant Michael Vetter, zum Abschluss der Veranstaltung auf den Punkt, indem er sagte: „Digitalisierung ist mehr als ITInformationstechnik.“

Durch das Programm führte Rasmus Bergmann von der BwConsulting GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung.

von Jörg Fleischer

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