Das Bundesministerium der Verteidigung

Das Bundesministerium der Verteidigung (Quelle: Bundeswehr/Bienert)
Das Bundesministerium der Verteidigung ist das zentrale Führungselement des Bundesministers als Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte im Frieden sowie als Ressortchef der Bundesverwaltung. Es ist gegliedert in Leitung, Leitungsbereich und neun Abteilungen.
Das Ministerium erfüllt insbesondere die Aufgaben des Fachressorts für militärische Verteidigung mit den Schwerpunkten Planung und Militärpolitik, der Obersten Kommandobehörde, der Obersten Dienstbehörde für die Bundeswehrverwaltung einschließlich des Rüstungsbereichs mit den Schwerpunkten Administration sowie Bedarfsdeckung für die Streitkräfte.
Der Bundesminister der Verteidigung ist als Ressortchef Mitglied der Bundesregierung. Im Frieden und im Spannungsfall ist er der Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt (IBuK). Er ist Vorgesetzter aller Soldatinnen und Soldaten und aller zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr und des Ministeriums.
Zwei Parlamentarische Staatssekretäre unterstützen den Minister bei der Erfüllung seiner Aufgaben als Regierungsmitglied. Sie halten Verbindung zu Bundestag, Bundesrat und Fraktionen und vertreten ihn dort.
Zwei beamtete Staatssekretäre unterstützen den Minister in der fachlichen Leitung des Ministeriums und in der Ausübung der Befehls- und Kommandogewalt im Frieden.
Der Generalinspekteur der Bundeswehr ist der ranghöchste Soldat der Bundeswehr und militärischer Berater der Bundesregierung. Er ist für die Entwicklung und Realisierung der Gesamtkonzeption der militärischen Verteidigung verantwortlich.
Das Bundesministerium der Verteidigung unterstützt den Bundesminister der Verteidigung in der Ausübung seiner Aufgaben als Mitglied der Bundesregierung, als Spitze des Ressorts und als Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte.
Im Einzelplan 14 des Bundeshaushaltes werden die Mittel für die Verteidigung bereitgehalten.
Am 7. Juni 1955 wurde die so genannte "Dienststelle Blank" in das Bundesministerium für Verteidigung umgewandelt (Ab 30. Dezember 1961: Bundesministerium der Verteidigung). Kurz zuvor war die Bundesrepublik der NATO beigetreten. Somit zählt das Verteidigungsministerium zu den jüngeren Ministerien der Bundesregierung. Dennoch kann es eine ereignisreiche Geschichte sein Eigen nennen.
Als Gast des Bundesministeriums der Verteidigung erhalten Sie Informationen aus erster Hand in Form eines rund eineinhalbstündigen Vortrags mit anschließender Diskussion.