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General Breuer zum Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses gewählt

Die Generalstabschefinnen und Generalstabschefs der NATO-Mitgliedstaaten haben heute den Generalinspekteur der Bundeswehr, General Carsten Breuer, zum künftigen Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses gewählt. Er wird Mitte 2027 die Nachfolge von Admiral Giuseppe Cavo Dragone antreten.

Bundesminister Boris Pistorius erklärt dazu:

„Die Wahl von General Breuer zum Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses ist eine ausgezeichnete Nachricht für das Bündnis. Als Generalinspekteur hat General Breuer strategische Weitsicht bewiesen und an entscheidender Stelle mit dazu beigetragen, die Bundeswehr neu aufzustellen. Jetzt wird er seine ganze Kraft und Erfahrung bei der NATO einbringen, die vor großen, historischen Aufgaben steht.

Im Bündnis kommt es mehr denn je auf einen klaren Kurs an: Die Bedrohung vor allem durch Russland nimmt zu. Die europäischen Partner werden sich gleichzeitig noch intensiver um ihre eigene Sicherheit und konventionelle Abschreckung kümmern, während die USA ihren Fokus auch auf andere Regionen ausweiten.

Carsten Breuer ist genau der Richtige, um diese Prozesse im Team mit den Alliierten zu einem Erfolg zu führen. Er ist bestens vernetzt und hat den Willen zu gestalten.

Ich gratuliere herzlich zur Wahl und wünsche den größtmöglichen Erfolg für diese verantwortungsvolle Aufgabe!“.

Als überzeugter Europäer und Transatlantiker steht General Breuer für ein militärisch handlungsfähiges und starkes Europa. Seine künftige Aufgabe wird er im Dienst aller Verbündeten wahrnehmen – mit dem Ziel, den Zusammenhalt sowie die gemeinsame Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit der NATO zu stärken.

Die Wahl von General Breuer ist auch ein Zeichen des Vertrauens in Deutschland und eine Anerkennung in die zahlreichen eingeleiteten deutschen Maßnahmen zur Stärkung des Bündnisses.

Als Vorsitzender des Militärausschusses der NATO wird General Breuer zukünftig direkter militärischer Berater des NATO-Generalsekretärs. Hierzu führt er die strategischen Perspektiven aller Generalstabschefs des Bündnisses und der Mitgliedsstaaten zu einem gemeinsamen militärischen Ratschlag zusammen, trägt komplexe militärische Erfordernisse in die Politik und vertritt die Streitkräfte der Allianz mit einer starken Stimme im Sinne aller Mitgliedsstaaten.

Bis zum Wechsel zur NATO bleibt sein Fokus uneingeschränkt auf seinen Aufgaben als Generalinspekteur der Bundeswehr.

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