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imago stock&peopleHaushaltsausschuss stärkt seegestützte Uboot-Jagd der Marine
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Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute der Beschaffung von vier weiteren Fregatten des Typs MEKO A-200 DEU von thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) zugestimmt.
Bereits am 8. Juli 2026 gab es grünes Licht für die Beschaffung der ersten vier Fregatten dieses Typs durch den Haushaltsausschuss. Damit werden nun insgesamt acht baugleiche MEKO-Fregatten beschafft. Ein Zulauf des ersten der acht Schiffe wurde durch die Industrie für das Jahr 2029 zugesagt.
Deutschland übernimmt Verantwortung für die konventionelle Verteidigung im Bündnis. Dafür haben wir der NATO vielfältige Fähigkeitsbeiträge im Rahmen der Fähigkeits- und Verteidigungsplanung zugesagt. Neben weiteren Fähigkeiten wird die Marine mit der seegestützten Uboot-Jagd einen wichtigen Beitrag zur Verteidigung und Abschreckung im Nord- und Ostseeraum sowie im Atlantik und im Hohen Norden leisten.
Im Vordergrund steht die rechtzeitige Ausstattung der Marine mit den dringend dafür benötigten Waffensystemen, ergänzt durch den laufenden personellen und infrastrukturellen Aufwuchs.
Ursprünglich war die Fregatte F-126 für die seegestützte Uboot-Jagd vorgesehen. Nach erheblichen Leistungsstörungen hat der Bund nach einer umfassenden Gesamtbewertung schließlich den Rücktritt vom Vertrag mit dem Generalunternehmer „Damen Werft“ erklärt.
Die Deutsche Marine hat daher marktverfügbare Alternativen untersucht und bestätigt, dass die Fregatten des Typs MEKO A-200 DEU für die Uboot-Jagd und die Beiträge im Rahmen unserer NATO-Verpflichtungen geeignet sind. MEKO-Fregatten werden in jeweils angepassten Versionen seit Jahren weltweit bei Verbündeten und Partnern eingesetzt und haben sich bewährt. Die Beschaffung von acht Fregatten eines einheitlichen Schiffstyps bietet für die Deutsche Marine zudem erhebliche Vorteile bei Betrieb, Wartung und Instandhaltung sowie Ausbildung.