Bartels und Knobloch laufen nebeneinander
© Bundeswehr/Simon Hofmann
KategorieFriedenssicherung

Dr. Hans-Peter Bartels – Wehrbeauftragter bei EUTMEuropean Union Training Mission Mali

Zwei Tage lang besuchte der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Herr Dr. Hans-Peter Bartels, die European Training Mission in Mali.

Ein volles Programm wartete auf den Mann, der als Hilfsorgan des Bundestages mit der parlamentarischen Kontrolle der Bundeswehr beauftragt ist. Nach der Begrüßung auf dem Flughafen der Landeshauptstadt Bamako und einem kurzen Einweisungsgespräch durch den deutschen Botschafter in Mali, Dietrich Becker, ging es in einem von der malischen Gendarmerie geleiteten Konvoi direkt zum Hauptquartier der Stabilisierungsmission MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali. Dr. Bartels informierte sich über die Lage bei dem Dienstältesten Deutsche Offizier.

Es folgte eine Fahrt quer durch Bamakos Straßen zum Tagungshotel. Beim Führungsgespräch mit dem scheidenden Kontingentführer Oberstleutnant Michael Schalin, war bereits der neue Kontingentführer, Oberstleutnant Michael Herrmann, anwesend. Er hat hier inzwischen das Kommando über die deutschen Soldaten übernommen und ist zusätzlich für das Training und die Ausbildung der malischen Streitkräfte verantwortlich.

Wehrbeauftragte und der deutsche Botschafter im Gespräch

Noch am Flughafen führten der deutsche Botschafter und der Wehrbeauftragte ein Einweisungsgespräch.

© Bundeswehr/Simon Hofmann

„Die Motivation ist hoch – der Einsatz sinnvoll“

Beim Abendessen in der Residenz des deutschen Botschafters suchte der Wehrbeauftragte das Gespräch mit Vertretern deutscher Organisationen und Stiftungen. Der persönliche Schwerpunkt des Wehrbeauftragten lag dann aber auf dem zweiten Tag seines Besuchs.

Bei einem Arbeitsfrühstück waren nämlich Soldaten aus dem gesamten Einsatzgebiet Mali vertreten. So wurden Erfahrungen aus EUTMEuropean Union Training Mission, MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali und ASIFUAll Sources Information Fusion Unit MINUSMAMission Multidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali an einen Tisch gebracht.

„In keiner Krisenregion haben wir im Moment mehr Soldaten als hier. Das zeigt, dass wir uns gemeinsam mit den Franzosen, mit Europa und mit der UNOUnited Nations Organization verantwortlich fühlen. Deutsche Soldaten sind hier, weil Terror und Migrationsbewegungen uns auch in Europa Sorgen machen“, erläuterte der Wehrbeauftragte. Aber nicht nur der Einsatz an sich war Gesprächsthema. Kapitänleutnant Martin L. war Personaloffizier im 13. Deutschen Einsatzkontingent EUTMEuropean Union Training Mission Mali und Teilnehmer am Arbeitsfrühstück: „Es war eine sehr offene Gesprächsrunde, er hat jeden gebeten sich vorzustellen und wenn eine Thematik vorliegt, diese anzusprechen.“

„Den Soldaten im Einsatz interessiert natürlich auch, was sich gerade in der Bundeswehr verändert und wie sich der Einsatz auf ihre militärischen Verwendungsmöglichkeiten zuhause auswirkt“, so der Wehrbeauftragte. Bartels führte weiter aus: „Der Einsatz ist weiterhin etwas, was für die Laufbahn förderlich sein muss. Wer in die Einsätze geht, der sollte das auch in seinen Beurteilungen wiederfinden.“

Martin L. jedenfalls findet, dass sich das Treffen gelohnt hat: „Ich finde seinen Besuch auf jeden Fall sinnvoll. Er hat sich ein Bild vom Einsatzkontingent gemacht und sich trotz des engen Zeitplans die Zeit genommen mit den Soldaten zu sprechen. Er kam als authentische und sympathische Persönlichkeit bei uns an.“

Viel Zeit zum Durchatmen blieb Bartels jedoch nicht, bereits kurze Zeit später ging es wieder ins Auto und durch das Getümmel der Stadt Bamako. Nach einem Gespräch mit dem malischen Verteidigungsminister und einem Besuch im Hauptquartier EUTMEuropean Union Training Mission Mali, war dann auch noch lange nicht Schluss.

Nach zwei Tagen mit prall gefülltem Terminkalender stand nun der Transfer nach Gao an.

Vor seinem Abflug gab der Wehrbeauftragte den deutschen Soldaten in Koulikoro noch etwas mit auf den Weg: „Nehmen Sie die Erfahrungen der gerade abgelösten Kameraden mit. Stabilität wird gefördert, indem Sie malische Sicherheitskräfte ausbilden. Die Bedingungen sind herausfordernd, am Rand der Sahara ist dies ein besonderer Einsatz.“

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