Einsatztaugliche IT-Systeme bereitstellen
Oberstleutnant Oliver Brune ist mit seinen 25 Soldaten verantwortlich IT-Systeme und deren Software in Gefechtsfahrzeuge des Heeres zu integrieren.
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Die Digitalisierung hat und wird die Welt grundlegend verändern. Doch neben den Vorteilen, die diese Vernetzung bietet, entstehen auch erhebliche Risiken. Institutionen, Firmen und Personen sind gegen Angriffe im Cyber- und Informationsraum verwundbarer geworden. Um den Bedrohungen aus dem Cyber- und Informationsraum wirksamer begegnen zu können, aber auch um die Chancen der Digitalisierung besser nutzen zu können, hat die Bundeswehr Anfang 2017 mit der Aufstellung des neuen Organisationsbereiches Cyber- und Informationsraum reagiert.
Eine wichtige Aufgabe des Organisationsbereiches ist der Betrieb und der Schutz der eigenen IT-Systeme der Bundeswehr. Die große Herausforderung beim Schutz dieser, ist die immer größere Komplexität und die immer weitergehende Vernetzung. Um diesen Schutz auch weiterhin gewährleisten zu können benötigt es eine gut aufgestellte IT-Sicherheitsorganisation, Systeme, Geräte und Komponenten, die den heutigen Sicherheitsanforderungen gerecht werden und motivierte IT-Spezialisten. Aber auch eine professionelle Ausbildung und regelmäßige Übung der Abläufe und Verfahren sind entscheiden. Und zuletzt gehört auch das Bewusstsein in der Bundeswehr dazu, dass Informationssicherheit bei jedem Einzelnen beginnt.