Nils Hilmer und Boris Pistorius schütteln die Hand, im Hintergrund die Flagge der NATO, UN und Deutschland.
© Bundeswehr/Steve Eibe
KategorieAktuelles

Minister Pistorius führt den neuen Staatssekretär Nils Hilmer in das Amt ein

Der neue Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, Nils Hilmer, ist am 17. März von Verteidigungsminister Boris Pistorius ins Amt eingeführt worden. Er löst die bisherige Staatssekretärin im BMVgBundesministerium der Verteidigung, Margaretha Sudhof, ab, die das Amt gut ein Jahr in sehr herausfordernden Zeiten innehatte. Sie wird in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir uns gut kennen und schätzen“, stellte Pistorius Hilmer am Freitag den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin im BMVgBundesministerium der Verteidigung vor. Ein eingespieltes Team seien sie. Hilmer zeichne aus, dass er ein Krisenmanager sei, der stets einen kühlen Kopf bewahre. Das habe er bei der Organisation der Flüchtlingshilfe in Niedersachsen bewiesen.

Sein Denken in politischen Dimensionen sei in dieser kritischen Zeit notwendig. Denn die Bürgerinnen und Bürger erwarteten, dass die Bundeswehr bald besser dastehe. „Das packen wir jetzt an“, so Pistorius. Hilmer, da ist sich der Verteidigungsminister sicher, werde alles tun, damit die Zeitenwende in militärischer Hinsicht ein Erfolg werde.

Enger Weggefährte

Mit Nils Hilmer hat Boris Pistorius einen engen Weggefährten und Vertrauten ins Amt des Staatssekretärs im BMVgBundesministerium der Verteidigung geholt. Hilmer war anfangs Büroleiter von Boris Pistorius, als dieser Oberbürgermeister von Osnabrück war. Im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport leitete Hilmer unter Landesinnenminister Pistorius die Abteilung Zentrale Angelegenheiten und Sport. Nach Pistorius‘ Berufung zum Bundesminister der Verteidigung wechselte Hilmer mit ihm ins BMVgBundesministerium der Verteidigung nach Berlin. Im Bendlerblock war Hilmer zunächst Leiter des Leitungsstabes.

Studierter Verwaltungswissenschaftler

Hilmer hat in Konstanz, Potsdam und im dänischen Århus Verwaltungswissenschaften studiert. Nach seinem Studienabschluss arbeitete er unter anderem für die SPDSozialdemokratische Partei Deutschlands und für die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) in seiner Heimatstadt Hannover, bis er dann für Boris Pistorius tätig wurde.

15 intensive Monate für Sudhof

Staatssekretärin a. D. Sudhof war im Dezember 2021 mit Bundesministerin Christine Lambrecht ins Verteidigungsministerium gewechselt. In den elf Jahren, in denen Sudhof als Staatssekretärin wirkte, seien die 15 Monate im Verteidigungsministerium die intensivsten gewesen, so Sudhof. Bereits ein Vierteljahr nach ihrem Antritt änderten sich alle Parameter durch die Vollinvasion Russlands in die Ukraine. Nun galt es, die Zeitenwende mit Leben zu füllen und die Ukraine zu unterstützen.

Minister Pistorius dankte Sudhof für ihren Einsatz für die Bundeswehr und hob besonders das Sondervermögen, die Aufstellung des Territorialen Führungskommandos sowie den Kauf der Warnowwerft hervor. Sudhof dankte vor allem den Mitarbeitenden im BMVgBundesministerium der Verteidigung sowie den Bundeswehrangehörigen. Sie habe sich immer eher als „Gestaltungsjuristin“ denn als „Verwaltungsjuristin“ gesehen.

von Jörg Fleischer

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