Ein Lkw Multi lädt einen Tankcontainer ab
© Bundeswehr/Torsten Kraatz
Kategorie25-Millionen-Euro-Vorlagen

Neue Tankcontainer, Bodenradare und zusätzliche Bekleidung

Neue Tankcontainer und Bodenradargeräte für die Bundeswehr: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 19. Mai die Mittel für verschiedene Beschaffungen freigegeben. Zudem werden die Rahmenverträge der BWI Informationstechnik GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung sowie der Bw Bekleidungsmanagement GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung angepasst.

Für rund 29 Millionen Euro kann die Bundeswehr bis zu 200 Container ISO 20 Fuß, Kraftstoff 9 Kubikmeter (TCK 9) in den nächsten sieben Jahren beschaffen. Die Tankcontainer dienen zur weltweiten Versorgung mit Kraftstoffen in urbanem und schwer zugänglichem Gelände. Die ersten TCK 9 sollen bereits in der VJTFVery High Readiness Joint Task Force 2023 eingesetzt werden.

Sie bestehen aus einem Tankkörper und einer Kraftstoffpumpanlage mit integriertem Stromerzeugeraggregat in einen 20-Fuß-ISO-Rahmen. Die Tankcontainer werden mit geländegängigen LkwLastkraftwagen der Zuladungsklasse 15 Tonnen eingesetzt und sind auch als Lagerbehälter zugelassen. Zwei Verbraucher wie Fahrzeuge oder Stromerzeuger können gleichzeitig betankt werden.

Neues Bodenradargerät für Aufklärung und Überwachung großer Räume

Die Bundeswehr kann nun für die Aufklärung und Überwachung großer Räume am Boden Radargeräte für rund 36 Millionen Euro beschaffen. Die neuen Systeme sollen die bisher genutzten Bodenradargeräte ersetzen. Mit dem Bodengebundenen Aufklärungs- und Raumüberwachungssystem (BARÜ) erhält das Heer die Fähigkeit, bei Tag, bei Nacht und auch unter ungünstigen Wetterbedingungen große Räume aufzuklären und zu überwachen. Das BARÜ ist autark einsetzbar und durch eine Datenschnittstelle mit dem Führungs- und Waffeneinsatzsystem ADLER III (Artillerie-, Daten-, Lage- und Einsatz-Rechnerverbund) der Artillerietruppe kompatibel.

95 Millionen Euro für Bekleidung und persönliche Ausrüstung

Mit dem Änderungsvertrag sollen in den Jahren 2021 bis 2023 zusätzliche Bekleidungsbeschaffungen beauftragt werden, um die Soldatinnen und Soldaten mit moderner Bekleidung und persönlicher Ausrüstung auszustatten. Diese Erweiterung beinhaltet etliche Artikelsegmente,  beispielsweise Kampfrucksäcke und Brandschutzbekleidung.

Weitere Schritte für die digitale Transformation der Bundeswehr

Die Bundeswehr ändert zudem den Leistungsvertrag mit ihrer Inhouse-ITInformationstechnik-Gesellschaft BWI GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung. Für rund 2,2 Milliarden Euro soll die BWI weitere ITInformationstechnik-Services beispielsweise im Bereich der digitalen Ausbildung und der „Private  Cloud“ der Bundeswehr bereitstellen, neue mobile und hochmobile ITInformationstechnik-Ausstattungen beschaffen und Maßnahmen zur Erhöhung der Resilienz der Bundeswehr – etwa durch den weiteren Ausbau des mobilen Arbeitens – ergreifen.

Zudem sollen die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung der Bundeswehr vorangebracht und die ITInformationstechnik-Unterstützung des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr zukunftssicher aufgestellt werden. Die umfangreiche Leistungserweiterung wird durch das Konjunktur-, Krisenbewältigungs- und Zukunftspaket der Bundesregierung ermöglicht.

von Björn Lenz

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