Ein Soldat hockt mit einer Waffe an einer Hausecke, um ihn herum trockene Landschaft.
© Bundeswehr/Kirsten Wild
KategorieMandatsverlängerung

Bundestag stimmt für Verlängerung des Irak-Einsatzes der Bundeswehr

Das Parlament hat beschlossen, dass die Bundeswehr sich weiter am Kampf gegen den IS„Islamischer Staat“ und am Fähigkeitsaufbau der irakischen Streit- und Sicherheitskräfte beteiligen soll. Nach umfassender Überprüfung wird der Einsatz „Counter Daesh/Capacity Building Iraq /NATONorth Atlantic Treaty Organization Mission Iraq“ um ein weiteres Jahr bis zum 31. Oktober 2023 fortgeführt.

Im Zuge eines Überprüfungsberichts wurden die Lage vor Ort, der Bedarf des Iraks und die rechtlichen Rahmenbedingungen in den Blick genommen. Auch der vernetzte Ansatz wurde auf seine Effektivität hin überprüft.

Für das Mandat „Fortsetzung des Einsatzes bewaffneter deutscher Streitkräfte – Stabilisierung sichern, Wiedererstarken des IS„Islamischer Staat“ verhindern, Versöhnung im Irak fördern“ bleibt die personelle Obergrenze von 500 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr unvermindert bestehen.

Bundeswehr ist weiter hoch willkommen

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hatte im Deutschen Bundestag ausdrücklich für die Fortführung des Mandats geworben. Der Einsatz sei unvermindert nötig. Darüber hinaus hatte die Ministerin deutlich gemacht, dass sich die Proteste im Lande nicht gegen die Bundeswehr richteten. Sie sei weiter hoch willkommen. Die irakische Regierung hatte bei den Partnern der internationalen Anti-IS„Islamischer Staat“-Koalition und der NATONorth Atlantic Treaty Organization um die Fortsetzung der Mission im Kampf gegen den IS„Islamischer Staat“ ersucht.

Gemäß des Beschlusses des Parlaments leistet die Bundeswehr weiter Einsatzunterstützung durch Luftbetankung (Air-to-Air-Refueling) und stellt bei Bedarf Kapazitäten für den Lufttransport. Zudem setzt sie zur Luftraumüberwachung und zum Erstellen des Lagebildes ein Luftraumüberwachungsradar von der irakischen Air Base Al-Asad aus ein. Der Fähigkeitsaufbau im Irak wird durch die beiden internationalen Missionen Operation Inherent Resolve (OIROperation Inherent Resolve) und NATONorth Atlantic Treaty Organization Mission Iraq fortgesetzt. Insgesamt hat sich dort der inhaltliche Schwerpunkt des deutschen Beitrages von der taktischen Ausbildung hin zu Beratung auf der institutionellen Ebene verlagert.

von Jörg Fleischer

Mehr zum Thema

Inhalte teilen via

Anfang Footer Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und (anonymisierten) personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der eigenverantwortlichen statistischen Analyse/Messung, der Einbindung sozialer Medien sowie der IT-Sicherheit. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet (Details siehe Datenschutzerklärung Punkt 4.c). Bei der Einbindung von sozialen Medien und interaktiver Elemente werden Daten auch durch die Anbieter (z.B. google) außerhalb des Rechtsraums der Europäischen Union gespeichert, dadurch kann trotz sorgfältiger Auswahl kein dem europäischen Datenschutzniveau gleichwertiges Schutzniveau sichergestellt werden. Sämtliche Einwilligungen sind freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und können jederzeit über den Link „Datenschutzeinstellungen anpassen“ in der Fußzeile unten widerrufen oder individuell eingestellt werden.

  • Logo Bundesministerium der Verteidigung

    Es ist uns ein Anliegen, Ihre Daten zu schützen

    Detaillierte Informationen zum Datenschutz finden Sie unter Datenschutzerklärung