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Münchner Sicherheitskonferenz: Treffen der Mächtigen der Welt

Berlin, 12.02.2016.
Am heutigen Freitag beginnt die 52. Münchner Sicherheitskonferenz. Bei dem dreitägigen Treffen kommen Entscheidungsträger aus der ganzen Welt zusammen und tauschen sich über sicherheitspolitische Herausforderungen und aktuelle Krisen aus. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wird die Konferenz gemeinsam mit ihrem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian eröffnen.

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Das diesjährige Leitmotto der Münchner Sicherheitskonferenz lautet „Grenzenlose Krisen, rücksichtslose Störer, hilflose Wächter“. Ihr Vorsitzender, Botschafter Wolfgang Ischinger, hat angekündigt, dass der Syrien-Konflikt, die Flüchtlingskrise und die Zukunft der europäischen Sicherheitsordnung im Zentrum der Agenda stehen. Die internationale sicherheitspolitische Community schätzt neben den offiziellen Programmpunkten auch den informellen Charakter der Konferenz. Traditionell wird hinter den Kulissen in bilateralen Treffen und kleineren Gesprächskreisen über aktuelle Krisen beraten und verhandelt.

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Hochrangiger Teilnehmerkreis

Mehr als 550 Teilnehmer haben sich in diesem Jahr angemeldet. Rund 700 Medienvertreter werden von der Konferenz berichten. Das Konferenzhotel Bayerischer Hof „platzt aus allen Nähten“, sagte Ischinger im Vorfeld. Er erwartet rund 100 hochrangige Regierungsvertreter. Zugesagt haben fast 30 Staats- und Regierungschefs – unter anderem aus Frankreich, Polen, Russland, Ukraine, Jordanien und dem Irak.

Die amerikanische Delegation wird von Außenminister John Kerry angeführt. Für die Allianz wird NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg mit dabei sein. Von deutscher Seite nehmen neben Ursula von der Leyen Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Kanzleramtschef Peter Altmaier, Entwicklungsminister Gerd Müller und der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt an der Konferenz teil.

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Hervorragender internationaler Ruf

Die Münchner Sicherheitskonferenz wurde 1963 unter dem Namen „Internationale Wehrkunde-Begegnung“ gegründet, um Politikern und Experten ein internationales Forum zu sicherheitspolitischen Themen zu bieten. Zunächst nahmen an ihr vor allem Teilnehmer aus Deutschland und seinen Verbündeten aus den USA und anderen NATO-Mitgliedstaaten teil. Im Laufe der Jahre hat sich der Teilnehmerkreis immer weiter geöffnet. Heute umfasst er Delegationen aus der ganzen Welt und hochrangige Vertreter aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Militär und der Zivilgesellschaft. Die Konferenz genießt einen hervorragenden Ruf. Anfang des Jahres wurde sie zum dritten Mal in Folge als beste internationale „Think Tank Conference“ ausgezeichnet.

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Stand vom: 12.02.16 | Autor: Florian Stöhr


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