Grußwort von Minister Jung anlässlich der Erstaushändigung von Ehrenkreuzen für Tapferkeit
Berlin, 06.07.2009.
Grußwort des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Franz Josef Jung, anlässlich der Erstaushändigung von Ehrenkreuzen der Bundeswehr für Tapferkeit am 6. Juli 2009 im Bundeskanzleramt in Berlin.
Es gilt das gesprochene Wort!
Heute ist ein wichtiger Tag für die Bundeswehr und für unser Land. Zum ersten Mal seit ihrer Gründung ist das Ehrenkreuz für Tapferkeit vier Soldaten der Bundeswehr verliehen worden. Ich danke Ihnen, Frau Bundeskanzlerin, dass Sie diese Auszeichnung persönlich vorgenommen haben. Sie setzen damit ein besonders wichtiges Zeichen für unsere Soldatinnen und Soldaten - in den Auslandseinsätzen, aber auch hier in unserer Heimat.
Ebenso bin ich dem Bundespräsidenten dankbar, dass er meiner Anregung gefolgt ist und diese Tapferkeitsauszeichnung für die Angehörigen der Bundeswehr genehmigt hat. Soldaten und Staat sind durch gegenseitige Treue miteinander verbunden. Dabei ist es die soldatische Grundpflicht „... der Bundesrepublik treu zu dienen und das Recht und Freiheit des Deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“ Das ist es, was unsere Soldatinnen und Soldaten geloben oder schwören.
Herr Hauptfeldwebel Berges, Herr Hauptfeldwebel Dietzen, Herr Hauptfeldwebel Lukács und Herr Oberfeldwebel Geist!
Sie alle haben Ihre soldatische Pflicht weit über das normale Maß hinaus erfüllt. Daher ist es wichtig und richtig, dass auch der Staat seinen Teil des Treueversprechens sichtbar einlöst.
Die heutige Auszeichnung ist eine besondere staatliche Anerkennung für das soldatische Dienen. Sie erfolgt im Namen aller Bürgerinnen und Bürger unseres Staates, für deren Sicherheit Sie sich unter großen Gefahren eingesetzt haben. Sie, meine Herren, sind durch Ihren Einsatz für Recht und Freiheit zum Vorbild für Ihre Kameradinnen und Kameraden geworden. Ich danke Ihnen für Ihre selbstlose und tapfere Tat und wünsche alles Gute und Gottes Segen.
