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Kultusministerium und Bundeswehr schließen Kooperationsvereinbarung

Stuttgart, 07.12.2009.
Die Schulen in Baden-Württemberg und die Jugendoffiziere der Bundeswehr arbeiten zukünftig enger zusammen. Durch die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung im Neuen Schloss in Stuttgart am 4. Dezember durch Kultusminister Helmut Rau und den Befehlshaber des Wehrbereiches IV, Generalmajor Gert Wessels, wird die Zusammenarbeit im Rahmen der politischen Bildung erhöht.

Helmut Rau und Gert Wessels unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Vereinbarung unterzeichnet (Quelle: Bundeswehr/Dettenborn)Größere Abbildung anzeigen

„Eine lebendige Gesellschaft ist auf die Fähigkeit und die Bereitschaft der Menschen angewiesen, sich mit politischen Themen auseinander zu setzen, sich an politischen Prozessen zu beteiligen und Verantwortung zu übernehmen. Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass wir die gute Zusammenarbeit mit den Jugendoffizieren durch den Abschluss dieser Vereinbarung stärken“, erklärte der Baden-Württembergische Kultusminister Rau während der Zeremonie.

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Gruppenbild Kooperationsvereinbarung
Auftrag: Politische Bildung (Quelle: Bundeswehr/Dettenborn)Größere Abbildung anzeigen

Enge Zusammenarbeit

Die elf in Baden-Württemberg tätigen Jugendoffiziere der Bundeswehr betreuen wie bisher die Schulen in Baden-Württemberg und werden in die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften und Referendarinnen und Referendaren eingebunden. Die Bundeswehr bietet Lehrkräften und Mitgliedern der Schulverwaltung Besuche ihrer Einrichtungen und Seminare zur Sicherheitspolitik an.
Angebote zur politischen Bildung werden regelmäßig in den Medien des Schulministeriums und des Wehrbereichskommando IV veröffentlicht. „Ich habe von den Berichten aus unseren Schulen ein gutes Bild dessen, was Jugendoffiziere an unseren Schulen leisten. Sie sind Profis der politischen Bildung und nicht Werbung für die Bundeswehr“, so Rau zu der Tätigkeit der Jugendoffiziere in Baden-Württemberg.

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Sicherheitspolitik geht uns alle an

Minister Rau betonte, dass vor dem Hintergrund einer globalisierten Welt die Kooperation Jugendliche an sicherheitspolitische Themen heranführen soll und damit der Blick auf die Chancen und Risiken unserer Sicherheit und auf das Fundament unserer freiheitlichen Grundordnung geschärft werden soll.
„Hier in Baden-Württemberg ist die Zusammenarbeit seit Jahrzehnten besonders eng und vertrauensvoll. Soldaten sind an den Standorten in Baden-Württemberg voll integriert und fester Bestandteil des öffentlichen Lebens. Vor diesem Hintergrund war es für uns dann nur konsequent, diese Kooperationsvereinbarung zu schließen, um diese gute Zusammenarbeit auch formal zu unterstreichen und dies für die Öffentlichkeit deutlich zu machen“, erläuterte Generalmajor Wessels, der für die Bundeswehr die Kooperationsvereinbarung in Stuttgart unterschrieb.
Zu dieser guten Situation in Baden-Württemberg tragen auch die Jugendoffiziere bei, die den Wandel der Bundeswehr von einer Armee der Landesverteidigung, hin zu einer Armee im Einsatz den Menschen in ihren Veranstaltungen vermitteln und begreifbar machen.

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Großes Interesse

Allein im Jahr 2009 haben die elf im Südwesten eingesetzten Jugendoffiziere in über 800 Veranstaltungen mit 17.000 Teilnehmern Themen wie Auslandseinsätze, internationale Organisationen, geopolitische Tendenzen und allgemeine Fragen rund um die Bundeswehr behandelt. Die Jugendoffiziere bieten Informationen aus erster Hand an und versuchen die komplexen sicherheitspolitischen Probleme in einer vernetzten und globalisierten Welt zu erklären. Sie stehen für kritische Diskussionen gerne zur Verfügung.

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Stand vom: 08.12.2009 | Autor:

http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/sicherheitspolitik/angebote/jugendoffiziere%3Fyw_contentURL=%2FC1256F1200608B1B%2FW27YHGXK057INFODE%2Fcontent.jsp.html