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Strategischer Neuanfang für Afghanistan

London, 28.01.2010.
68 Nationen diskutierten am 28. Januar in London über die zukünftige Strategie für Afghanistan. Die Teilnehmer einigten sich auf einen ganzheitlichen Ansatz, um die weitere Entwicklung des Landes voranzubringen. Auf dem Weg zu mehr afghanischer Eigenverantwortung wurden sowohl mehr zivile Hilfe als auch ein verstärkter Aufbau der afghanischen Sicherheitsorgane zugesagt.

Logo der Afghanistan-Konferenz in London 2010
Neue deutsche Strategie in London vorgestellt (Quelle: FCO)Größere Abbildung anzeigen

Gleichzeitig verpflichtete sich die afghanische Regierung zu „guter Regierungsführung“. Bundesaußenminister Guido Westerwelle ist mit den Ergebnissen sehr zufrieden, er bezeichnete die Konferenzergebnisse als „Wendepunkt“.

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Baustelle für eine neue Brücke
Wiederaufbau voranbringen (Quelle: Bundeswehr/Stollberg)Größere Abbildung anzeigen

Übergabe in Verantwortung

Für Westerwelle ist die Konferenz mit einem „außergewöhnlich guten Ergebnis“ zu Ende gegangen. Jetzt beginne der Prozess der „Übergabe in Verantwortung“ an die afghanische Regierung. Noch 2010 komme es zu einer Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die Afghanen in bestimmten Gebieten, 2011 würden schrittweise auch deutsche Truppen abgezogen, ab 2014 solle Afghanistan selber die Sicherheit im Land garantieren können.

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Stand vom: 01.02.2010 | Autor: Auswärtiges Amt

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