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Deutscher ISAF-Soldat stirbt bei Anschlag

Berlin, 27.08.2008.
Nach einem Anschlag am Mittwoch auf eine deutsche Patrouille sechs Kilometer südwestlich der Stadt Kunduz ist ein Hauptfeldwebel an seinen Verletzungen gestorben. Drei weitere deutsche Soldaten wurden bei dem Anschlag verletzt. „Ich habe die Nachricht mit tiefer persönlicher Betroffenheit zur Kenntnis genommen“, so Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung während einer Pressekonferenz.

Minister Jung gibt ein Pressestatment
Jung: Gedanken gelten Angehörigen (Quelle: Bundeswehr/Bienert)Größere Abbildung anzeigen

Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gelten in dieser Stunde den Angehörigen des Getöteten“, so der Minister. Den drei Verletzten wünschte Jung eine baldige Genesung. Alle betroffenen Soldaten gehören dem Fallschirmjägerbataillon 263 aus Zweibrücken in Rheinland-Pfalz an.

Als „feige“ und „hinterhältig“ bezeichnete Jung diesen Anschlag, der durch eine Sprengfalle ausgelöst worden war. Gleichzeitg unterstrich der Verteidigungsminister, dass dieser Anschlag „uns nicht von unserem eingeschlagenen Weg abbringen darf.“ Der wichtige Auftrag der deutschen Soldaten im Norden Afghanistans diene dazu, Afghanistan zu stabiliseren. „Wir müssen verhindern, dass dieses Land wieder zu einem Rückzugsgebiet für den internationalen Terrorismus wird.“

Die Sicherheitslage in Afghanistan habe sich verschärft, jedoch würde alles getan, um den Schutz der Soldaten zu gewährleisten, fügte der Minister hinzu. Gegen solche hinterhältigen Anschläge sei man jedoch machtlos.

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Stand vom: 27.08.2008 | Autor:

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