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Das Ehrenmal der Bundeswehr

Ehrenmal der Bundeswehr
Ehrenmal der Bundeswehr (Quelle: Bundeswehr/Bienert)

Auf dem Gelände des Verteidigungsministeriums in Berlin ist ein Ehrenmal für Angehörige der Bundeswehr errichtet worden, die in Folge der Ausübung ihrer Dienstpflichten für die Bundesrepublik Deutschland ihr Leben verloren haben.

Im Herbst 2008 war mit dem Bau des Ehrenmals der Bundeswehr begonnen worden. Im Verlauf der Planung zur Errichtung des Ehrenmals hat der Entwurf gegenüber dem Wettbewerb in einigen wichtigen Aspekten eine Weiterentwicklung und Anpassung erfahren, ohne jedoch die ursprüngliche Konzeption zu verändern.

Am Ende eines komplexen Planungs- und Abstimmungsprozesses, der mehr Zeit in Anspruch genommen hat als vorausgesehen, ist nun ein Ehrenmal realisiert worden, das im Prozess gereift und damit nochmals an künstlerischer Aussagekraft und architektonischer Qualität gewonnen hat.

Gruppen-Führungen im Ehrenmal können telefonisch angemeldet werden: 030-1824-2237

Den Toten zum Gedenken

Erkennungsmarke

Den Toten unserer Bundeswehr – Für Frieden, Recht und Freiheit

Das Ehrenmal der Bundeswehr ist ein wichtiger Markstein in der Geschichte der Bundeswehr. An diesem zentralen Ort wird der militärischen und zivilen Angehörigen der Bundeswehr gedacht, die in Folge der Ausübung ihrer Dienstpflichten für die Bundesrepublik Deutschland ihr Leben verloren haben. Die namentliche Nennung der Toten ist ein wichtiges Moment der Erinnerung. In würdiger Form wird hier den toten Angehörigen der Bundeswehr der Respekt erwiesen.


Das Projekt

Ehrenmal der Bundeswehr

Künstlerisches Konzept

Das Ehrenmal der Bundeswehr entstand an der Grundstücksgrenze des Bendlerblockgeländes an der Hildebrandtstraße. Es ist damit direkt an den öffentlichen Raum angebunden und zugänglich.


Idee und Initiative

Jung im Gespräch mit deutschen ISAF-Soldaten

Minister Jung gibt den Anstoß

Im Jahr 2005 hat Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung die Initiative zum Bau des Ehrenmals der Bundeswehr ergriffen. Bei seinem ersten Besuch in Afghanistan sei ihm mit Blick auf die dortige Gedenkstätte die Idee gekommen.


Grundsteinlegung

Jung führt den symbolischen Hammerschlag auf den Verschlussdeckel aus

Zeremonie am Bendlerblock

Das Ehrenmal entstand auf dem Gelände des Bendlerblocks am Sitz des Verteidigungsministeriums. Die feierliche Zeremonie der Grundsteinlegung wurde von vielen Gästen aus den Streitkräften, Politik und Gesellschaft begleitet.


Baustelle

Friedolin Koller kontrolliert den genauen Sitz der Randbalken

Millimeterarbeit bei Betonkolossen gefragt

Neben dem Kran gehörten Zollstock, Nivelliergerät und Winkelmessinstrument zum wichtigsten Handwerkszeug auf der Baustelle am Bendlerblock, wo das Ehrenmal entsteht.


Der Architekt

Professor Andreas Meck

Einen Moment der Stille erleben

Den Bauschutzhelm hat er unter dem Arm eingeklemmt, als Professor Andreas Meck zum Gespräch erscheint. Der Architekt des Ehrenmals der Bundeswehr kommt gerade von der Baustelle, auf der er sich persönlich ein Bild vom Stand der Arbeiten gemacht hat.



Stand vom: 26.03.2010 | Autor:

http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/ministerium/ehrenmalderbundeswehr