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Bundeswehr hilft Flutopfern in Pakistan

Leipzig, 27.08.2010.
An Bord eines von der Bundeswehr gecharterten Transportflugzeuges sind am 27. August in Leipzig 100 Tonnen Hilfsgüter mit dem Ziel Hochwasser-Katastrophengebiet in Pakistan gestartet.

Pressemitteilung der Streitkräftebasis

20 Millionen Menschen kämpfen im Nordwesten Pakistans immer noch gegen das Hochwasser. Schlechte Trinkwasserversorgung, fehlende Lebensmittel und keine Anbindung an das Stromnetz sind nur einige der Probleme. Auch die Bundeswehr tut etwas dafür, dass sich die katastrophalen Zustände verbessern.

Um den Menschen in Pakistan zu helfen hob am Freitag, dem 27. August, ein durch die Bundeswehr gechartertes Großraumflugzeug vom Typ Antonov 124 nach Pakistan ab. An Bord befanden sich 50 fabrikneue Notstromaggregate der Bundeswehr und drei faltbare Trinkwassertanks mit einem Fassungsvermögen von je 10.000 Litern. Das mit rund 100 Tonnen beladene Flugzeug startete gegen 22.30 Uhr – die Flugzeit wird etwa 18 Stunden betragen.

Deutschland beteiligt sich damit an einer auf 90 Tage angelegten, NATO-weit organisierten Hilfsaktion. Darüber hinaus hat die Bundeswehr zivilen Hilfsorganisationen Unterstützung für den Transport ihrer Hilfsgüter angeboten. Dankbar für dieses Angebot, ließ eine Organisation knapp 18 Tonnen Babynahrung mit dem Flieger in das Katastrophengebiet bringen.

Schon in der vergangenen Woche hatten die 28 NATO-Mitglieder entschieden, eine Luftbrücke für die Lieferung von Hilfsgütern zu errichten. Am 22. August ist das erste Frachtflugzeug der NATO vom Militärflughafen Geilenkirchen in Richtung Pakistan gestartet. An Bord befanden sich Hilfsgüter aus der Slowakei, darunter Wasserpumpen, Generatoren und Zelte.

Stand: 28. August, 9.20 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis


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