Gestiegener Munitionsbedarf in der Bundeswehr
Berlin, 16.02.2010.
Verschiedene Medien berichteten in den zurückliegenden Tagen und Wochen über Engpässe in der Versorgung mit Munition für die Bundeswehr. Tatsache ist, dass die laufenden Einsätze und die dafür erforderliche Ausbildung den Bedarf an Munition für Handwaffen bei der Bundeswehr deutlich erhöht haben.

Da bei bestimmten Munitionsarten keine weitreichenden Vorräte vorhanden sind, ist es teilweise zu Engpässen bei der Munition für die Ausbildung gekommen. Die Munitionsversorgung für die Einsätze und die Einsatzausbildung der Bundeswehr ist aber sichergestellt.
Bei zwei Munitionssorten (Kaliber 5,56 Millimeter x 45 und Kaliber 9 Millimeter x 19) sind die Bestände so abgesunken, dass eine Nachbeschaffung bis zum IV. Quartal 2010 erforderlich ist. Die dazu notwendigen Maßnahmen sind eingeleitet und die Bundeswehr geht davon aus, dass die erforderliche Munition zeitgerecht zuläuft.
Die Unterschreitung von bestimmten Bevorratungsmengen ist nicht zwangsläufig kritisch, wenn die Munition innerhalb überschaubarer Zeiträume beschafft werden kann. Dies ist zum Beispiel bei der für das Gewehr G36 benötigten Munition (Kaliber 5,56 x 45 Millimeter) beziehungsweise der Pistolenmunition (Kaliber 9 Millimeter x 19) mit einer Lieferzeit von vier Monaten der Fall.




