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Tag der offenen Tür 2010 (Sprechertext)

Sommer, Sonne, Bendlerblock. Dorthin zieht es am Tag der offenen Tür wieder eine Schar von Besuchern. Aus verschiedenen Gründen:

Besucherin: „Weil mein Sohn bei der Bundeswehr ist.

Besucherin: „Es ist ja auch ganz interessant, mal so zu sehen, wie sich die Bundeswehr so darstellt.

Besucher: „Weil sonst kommt man ja hier nicht rein ins Gebäude. Und da kann man mal sehen, wie es ist.

Tatsächlich wird den knapp 7.000 Besuchern, neben der obligatorischen Erbsensuppe, so einiges geboten.

Oberst Schnittker: „Wir informieren über Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Wir bieten eine Führung durch den Bendlerblock und zum Ehrenmal an. Wir informieren über den Arbeitgeber Bundeswehr und, ganz neu, wir haben hier das Netzwerk der Hilfe. Da zeigen wir, wie sozial und karitativ tätige Initiativen und Institutionen der Bundeswehr in einem Umfeld helfen, das wir selbst nicht beackern können.

Verteidigungsminister zu Guttenberg interessiert sich besonders für diesen letzten Punkt. In guter Tradition seiner Amtsvorgänger hat er die Schirmherrschaft über das Bundeswehrsozialwerk übernommen und erhält dafür nun auch die entsprechende Urkunde.

Zu Guttenberg: „Herzlichen Dank, Herr Niepenberg.

Gleichzeitig nutzen die Bürger die Möglichkeit, sich einmal direkt beim Minister über die Truppe und die Perspektive des Afghanistaneinsatzes zu informieren.

Zu Guttenberg: „Von daher war es zunächst einmal wichtig, dass man sowohl dem Dienst unserer Soldaten vor Ort in Afghanistan gerecht wird, als auch der Erwartung der Menschen unseres Landes. Dass man die Realitäten in Afghanistan so beschreibt, wie sie sind.

Und wenn wir von Zielen geredet haben in den letzten Jahren, wo es hieß, ja wir wollen eine Westminsterdemokratie in Afghanistan nach unseren Maßstäben herstellen, meine Damen und Herren, da kann man nur sagen, das ist, wenn man es ehrlich betrachtet eine Illusion. Das werden wir nie schaffen.

Ein offenes Wort, das bei den Zuhörern ankommt. Doch ein Tag der offenen Tür ist nicht nur ein Tag für ernste Themen. So übernimmt der Minister bei der Verlosung die Aufgabe des Glücksbringers.

Zu Guttenberg: „Aus Berlin, ich Gratuliere Ihnen sehr herzlich.

Und er beantwortet persönliche Fragen und gibt fleißig Autogramme. Unterdessen zieht es die Menschen auch weiterhin in den historisch bedeutsamen Bendlerblock, der für die meisten sonst verschlossen ist.

Zu bestaunen gibt es dort das Casino, in dem etwa die Olympiasieger der Sportfördergruppe empfangen werden und dessen Umbau rund 60 Millionen Euro gekostet hat.

Den Stauffenbergsaal, der als Informations- und Konferenzraum genutzt wird, und die Säulenhalle. Besonders sehenswert: Der 5 mal 15 Meter große Teppich, der eine Luftaufnahme des zerstörten Berlin von 1945 zeigt.

Und eine Gedenktafel. Auf ihr findet sich unter anderem der Name des Großonkels von Karl-Theodor zu Guttenberg. Er gehörte zu den Widerstandskämpfern des NS Regimes.

Den Bundeswehrsoldaten, die im Einsatz für Frieden und Freiheit ihr Leben gelassen haben, gedenkt der Minister unter dessen an dem neuen Ehrenmal gemeinsam mit dem Besuchern und im Rahmen einer ökumenischen Andacht.

Das Programm ist jedoch damit noch nicht zu Ende. Der Minister spricht mit den Vertretern der Sozialverbände. Hier zeigt er sich glücklich über den gelungen Kontakt mit der Öffentlichkeit.

Zu Guttenberg: „Also ich freue mich, wie unglaublich positiv die Veranstaltung von den Menschen angenommen wird. Und dass mit viel Neugierde, sehr, sehr viel Interesse nachgefragt wird: Was bedeutet die Bundeswehr heute und was bedeutet sie in Zukunft? Und dass gleichzeitig alle, die sich hier mit einbringen, einfach tolle Vorarbeiten geleistet haben, obwohl wir etwas weniger anbieten als in den Jahren davor.

Heute backt die Truppe also wieder kleinere Brötchen und besinnt sich damit auf die Anfänge des Tages der offenen Tür.
Ein Fehltritt ist das nicht.

Sprecher des Sozialwerks: „Wir sind sehr zufrieden mit der Wahrnehmung. Es sind alle Altersklassen vertreten. Insbesondere kommen wir auch mit Reservisten ins Gespräch und natürlich mit jungen Soldaten, die sich besonders dafür interessieren, welche Leistungen ihnen zustehen.

Und auch die Besucher zeigen sich zufrieden.
Besucher: „Eigentlich nur nette Leute hier, die sehr auskunftsfreudig waren. Hat mir Spaß gemacht.

Besucher: „Bisschen wurde gespart. Das hat man gemerkt. Es gab halt nicht mehr den Helikopter oder den Eurofighter, wie vor ein paar Jahren. Aber ansonsten doch ganz nett, ja.

Besucher: „Man hat nicht jeden Tag die Möglichkeit, in diese Ämter rein schauen zu können. Ich finde, das ist eine gute Sache.

Na dann, bis zum nächsten Mal.

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Stand vom: 03.12.13


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