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Das Bundesland Sachsen und die Bundeswehr kooperieren bei politischer Bildung

Desden, 22.12.2010.
Der sächsische Kultusminister Prof. Dr. Roland Wöller und Generalmajor Heinrich Geppert, der Befehlshaber im Wehrbereich III, haben am 21. Dezember in Dresden eine Kooperationsvereinbarung für die Zusammenarbeit an sächsischen Schulen unterzeichnet.

Wöller und Geppert nach der Unterzeichnung

Die achte Kooperationsvereinbarung ist unterzeichnet (Quelle: Bundeswehr/Lorenz)Größere Abbildung anzeigen

In der Vereinbarung sind die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit von Jugendoffizieren der Bundeswehr und sächsischen Bildungseinrichtungen festgelegt. Die bundesweit achte Vereinbarung ist für Mitteldeutschland die erste ihrer Art, weitere sollen folgen.

Die Jugendoffiziere der Bundeswehr sind als Referenten auf dem Gebiet der Sicherheits- und Verteidigungspolitik Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Verteidigungsministeriums. Vor diesem Hintergrund betreiben sie als staatspolitische Bildungsträger im öffentlichen Auftrag politische Jugend- und Erwachsenenbildung, die sich einem pluralistischen, überparteilichen und unabhängigen Ansatz verpflichtet fühlt und das Ziel verfolgt, die politische Partizipation der Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zu fördern.

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Verbindliche Grundlagen schaffen

Wir unterzeichnen mit dieser Vereinbarung unsere traditionell äußerst gute Zusammenarbeit. Das langjährige vertrauensvolle Zusammenwirken von Bundeswehr und Schulen bekommt so einen formellen Rahmen mit verbindlicheren Grundlagen“, sagte der sächsische Kultusminister bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Die Jugendoffiziere könnten, so Wöller, ebenso wie die Vertreter anderer Organisationen und Vereinigungen von den Schulen als externe Referenten eingeladen werden, wenn es Inhalt beziehungsweise Lehrplan erlauben.

Mit dem bewährten Instrument Jugendoffiziere will die Bundeswehr den Bildungsstätten helfend zur Seite stehen und nicht in Konkurrenz zu den Lehrkräften treten“, sagte, Generalmajor Geppert. Er fügte hinzu, dass sich die Jugendoffiziere dem Beutelsbacher Konsens von 1976 verpflichtet fühlen. Nach diesem Prinzip sollen Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, die politische Situation der Gesellschaft und ihre eigene Position zu analysieren, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Lehrinhalte sollen dabei kontrovers dargestellt und diskutiert werden.

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Wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit

Seit 1958 stellen sich Jugendoffiziere in Vorträgen, Seminaren und Diskussionen allen Fragen zur deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Auch mehr als 50 Jahre nach der Gründung der Institution Jugendoffizier hat sich ihr Aufgabenfeld kaum gewandelt. Die Themen sind jedoch zahlreicher und komplexer geworden.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Gerhard Horstmann


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