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Zu Guttenberg besucht Mongolei

Berlin/Ulan Bator, 04.11.2010.
Nach seinem zweitägigen Besuch der Volksrepublik China ist Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in die Mongolei weitergereist. In der Hauptstadt Ulan Bator traf er am 3. November seinen mongolischen Amtskollegen Luvsanvandan Bold.

Bold begrüßt zu Guttenberg auf dem Flugplatz. Im Hintergrund eine Ehrenformation mongolischer Soldaten

Mongolischer Amtskollege Bold begrüßt zu Guttenberg (Quelle: Bundeswehr/Bienert)Größere Abbildung anzeigen

Beide Politiker betonten, dass das gemeinsame Engagement in Afghanistan die beiderseitige Freundschaft zwischen den Ländern gefestigt habe. Mongolische Soldaten bewachen das deutsche Feldlager des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) nahe der nordafghanischen Stadt Faisabad. Diese Zusammenarbeit soll in Zukunft weiter vertieft werden, betonten die beiden Amtskollegen in Ulan Bator.

Die Mongolei beteiligt sich derzeit mit 36 Soldaten an der internationalen Schutztruppe ISAF und unterstützt darüber hinaus auch finanziell den afghanischen Wiederaufbau. Während seines Besuchs wurde zu Guttenberg auch von Soldaten des ersten mongolischen ISAF-Einsatzkontingentes begrüßt. Dabei traf er einen mongolischen Soldaten, den er bereits im April in Faisabad getroffen hatte.

Zu Guttenberg im Gespräch mit mongolischen ISAF-Soldaten

Minister mit Soldaten des 1. mongolischen ISAF-Kontingentes (Quelle: Bundeswehr/Bienert)Größere Abbildung anzeigen

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Gesprächsgrundlage mit China aufgebaut

Vor der Abreise in die Mongolei ist der deutsche Verteidigungsminister am Vormittag von dem Vizepräsidenten der Volksrepublik China, General Xi Jingping, zu einem sogenannten Höflichkeitsbesuch empfangen worden. Zu Guttenberg schilderte das Zusammentreffen als intensives Gespräch, bei dem er die bereits zuvor mit Generalstabschef Chen Bingde ausgetauschten Standpunkte zu militärpolitischen Fragen aufgegriffen hat.

Dabei ging es vor allem um die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Sicherheitsgedanken und Überlegungen zu weltweiten Bedrohungen. Trotz verschiedener Ansichten sei eine gute Gesprächsgrundlage entstanden, so der Minister. In Teilen der Militärpolitik beider Länder gäbe es aber auch Übereinstimmungen. „Es kommt jetzt darauf an, weitere Gemeinsamkeiten zu suchen und für weitere Gespräche zu nutzen“, sagte zu Guttenberg.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Jan Rippl/Norbert Stäblein


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